Gesundheit
Warum Fatburner beim Abnehmen helfen

Gründe zum Abnehmen gibt es viele: ein gesünderes Leben, eine gute Figur und eine bessere Fitness. Allein am Weg zum Ziel scheiden sich die Geister. Die einen propagieren Low Carb, die anderen Low Fat, während wiederum andere sich an der menschlichen Ernährungsweise in der Steinzeit orientieren und auf das Konzept der Paleo-Diät schwören. Eine jüngere Alternative dazu stellt die Integration von Fatburnern in den Ernährungsplan dar. Fatburner sind Lebensmittel und Inhaltsstoffe, die besonders effektiv darin sind, den Stoffwechsel anzukurbeln.

Freitag, 29.05.2020, 10:22 Uhr aktualisiert: 29.05.2020, 10:26 Uhr
Gesundheit: Warum Fatburner beim Abnehmen helfen
Foto: Foto von Jonathan Borba von Pexels

Es gibt sie in unterschiedlichen Formen, so als Fatburner Lebensmittel, Fatburner Kapseln und Fatburner Tabletten. Natürlich können im Definitionssinne auch natürliche Lebensmittel Fatburner sein. 

Darüber hinaus besitzen sie viele weitere Vorteile für das Abnehmen, indem sie den Appetit zügeln oder im Magen aufquellen, um für ein natürliches Sättigungsgefühl zu sorgen. Die Lehrerin Susanne Reeiki hat natürliche Fettblocker ausprobiert und zeigte sich vom Erfolg begeistert. Mit dieser Methode gelang es ihr in vier Wochen 14 kg abzunehmen. Das ist Grund genug, uns ihrem Erfolgsrezept zu widmen und ihre Methode vorzustellen. Ganz unbekannt ist die Idee der Fatburner in Deutschland übrigens nicht, denn bereits Anfang der 1990er Jahre stieß der legendäre Showmaster Harry Wijnvoord (Der Preis ist heiß) das Tor zu den Fatburnern mit seiner Slimfast-Kampagne weit auf.

Abnehmen ohne Verzicht

Die meisten Diäten scheitern am Jojo-Effekt, denn viele halten den dauerhaften Verzicht nicht lange aus, der zwangsläufig mit einer Diät verbunden zu sein scheint. Das Hungergefühl wird immer quälender und mit dem krampfhaften Versuch, sich abzulenken und nicht an den Appetit zu denken, macht man die Sache nur noch schlimmer. Schließlich ist es nicht möglich, bewusst an etwas nicht zu denken. Wer gezielt versucht, nicht an einen rosa Elefanten zu denken, hat ebendiesen im Kopf herumschwirren. Das wird auch so bleiben, solange die Versuche, den Gedanken an den farbigen Dickhäuter zu unterdrücken, nicht eingestellt werden. 

In der Psychologie ist zu diesem Paradoxon schon viel Erhellendes herausgearbeitet worden. Auch moderne Diätkonzepte haben sich im Lichte fortschrittlicher Erkenntnisse umorientiert. Die meisten Diäten haben auf diese Weise viel von ihrem Schrecken verloren und seriöse Ernährungsberater versuchen eine gesunde und figurenbewusste Kost mit so wenig Verzicht wie möglich zu verbinden. Ganz in dieser Linie steht das Konzept der Fatburner. Nicht der Mangel an Lebensmitteln soll hier zum Abspecken beitragen, sondern diese Arbeit sollen ausgewählte Nährstoffe übernehmen.

Die Effekte von Fatburnern

Unterstützung bei der Fettverbrennung

Die wichtigste (aber nicht die einzige) Aufgabe der Fatburner ist das, worauf bereits der Name hinweist, nämlich bei der Verbrennung von Fetten zu unterstützen. Generell leisten diese Aufgabe die Proteine am besten, sie sind deshalb der Goldstandard unter den Makronährstoffen. Während Fette schon allein deshalb eher kontraproduktiv sind, weil es darum geht sie abzubauen, anstatt anzusammeln, besitzen Kohlenhydrate 

die unangenehme Eigenschaft, sich beim Stoffwechsel vorzudrängeln. Auch dies verzögert natürlich den Fettabbau. 

Proteine besitzen mit nur 4 Kalorien pro Gramm so viel Kalorien wie Kohlenhydrate, halten aber viel länger satt. Außerdem machen sie durstig und viel Trinken hilft ebenfalls beim Abnehmen. Eine echte Proteinbombe ist der Harzer Käse mit einem Fettanteil von nur 10 % und nahezu ohne Kohlenhydrate. Besonders günstig sind schließlich Proteine mit hohen Anteilen von L-Carnitin und L-Tyrosin. Beide Aminosäuren aktivieren den Stoffwechsel und kurbeln die Fettverbrennung an. 

Ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Beschleunigung der Stoffwechselvorgänge spielen scharfe Gewürze wie Paprika, Chilischoten, schwarzer Pfeffer und Cayenne-Pfeffer. Die darin enthaltenen Anteile von Capsaicin sind für die Schärfe der Gewürze verantwortlich und stehen im Zusammenhang mit der Thermogenesis und damit mit der Förderung von Stoffwechselvorgängen durch körpereigene Verbrennungsprozesse. Außerdem erhöhen sie den Energieumsatz, sodass man zum Abnehmen auf weniger Kalorien verzichten muss. Auch die im Ingwer enthaltenen Scharfmacher Gingerol und Shoagolen heizen dem Körper ordentlich ein und verbessern die Darmflora. Kaffee, pur genossen, soll nach Studien die Fettverbrennung um 11 % beschleunigen. Verantwortlich für die Wirkung sind Koffein und Niazin, auch bekannt als Vitamin B3. Ähnlich effektiv wie Kaffee ist grüner Tee. Auch er enthält etwas Koffein, aber auch viele sättigende Bitterstoffe und die Stoffwechsel aktivierenden Catechine mit zugleich hohem antioxidativen Potenzial.

Herstellung eines Sättigungsgefühls 

Andere Fatburner besitzen einen Schwerpunkt in der Herstellung eines natürlichen Sättigungsgefühls bei zugleich geringer Kalorienanzahl. Dies ist auch der Hintergrund für die bereits erwähnte Empfehlung, beim Abnehmen viel zu trinken. Wer viel Wasser und andere neutrale Getränke zu sich nimmt, gibt seinem Körper nämlich das Signal, bereits versorgt zu sein. Der Hunger wird dadurch merklich reduziert. Generell eignen sich Ballaststoffe für die Quellwirkung im Magen besonders gut unter der Voraussetzung, dass sie löslich sind und somit große Mengen von Wasser an sich binden. Dieser Vorgang regt Sättigungshormone wie GLP-1 an und dämpft Hungerhormone wie Ghrelin. In dieser Hinsicht das effektivste Lebensmittel sind Flohsamen, welche die Fähigkeit haben, sich im Magen unter dem Einfluss von Flüssigkeit auf das hundertfache Volumen auszudehnen. Aber auch Mandeln, Kohl, Hülsenfrüchte, Äpfel, Birnen und Beeren weisen hohe Anteile löslicher Ballaststoffe auf.

Normalisierung des Insulinspiegels

Das ständige Auf und Ab des Insulinspiegels durch den Verzehr von Zucker sorgt für die berüchtigten Heißhungerattacken. Das beste Mittel, um dies zu verhindern, ist natürlich der weitgehende Verzicht auf Lebensmittel, die hohe Anteile kurzkettiger Kohlenhydrate besitzen. Doch auch bestimmte Fatburner können hierbei unterstützend eingreifen und den Blutzuckerspiegel harmonisieren. Besonders nützlich sind in dieser Eigenschaft Zimt und Jod.

Die besten Fatburner

Insgesamt ist die Anzahl an Hebeln groß, an denen Fatburner zur Reduktion von Körpergewicht ansetzen können. Wir möchten Ihnen drei 

natürliche Fatburner vorstellen, die bereits als Superfood gelten. Außerdem klären wir über den jeweiligen Wirkmechanismus auf. Generell können die wertvollen Inhaltsstoffe einzeln genossen werden oder in „Combos“, so wie es Susanne Reeiki macht, um auf diese Weise von gezielten wechselseitigen Verstärkungen im Rahmen eines Entourage-Effekts zu profitieren:  

Yohimbin 

Die Substanz Yohimbin aus der Gruppe der Indolalkoloide wird aus der Rinde des westafrikanischen Tropenbaums Pausinystalia yohimbe gewonnen. Er besitzt in der afrikanischen Heilkunst eine zentrale Bedeutung. Obwohl eher als Aphrodisiakum bekannt, unterstützt Yohimbin auch beim Abnehmen durch die Blockade adrenergischer Alpha-2-Rezeptoren. Auf diese Weise verbleibt Adrenalin länger im Körper und unterstützt bei der Fettverbrennung. 

Garcinia Cambogia 

Die auch als Malabar-Tamarinde bekannte Tropenfrucht Garcinia Cambogia ist reich mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Eisen, Phosphor und Vitamin B gesegnet. Durch ihre antibakterielle Wirkung ist sie ein wichtiger Bestandteil in der altindischen Heilkunst Ayurveda. Diätetischen Wert besitzt besonders die in den Schalen konzentrierte Hydroxyzitronensäure (HCA). Sie hat die Eigenschaft, die Enzyme zu blockieren, die Kohlenhydrate in Fette umwandeln. Außerdem kurbelt die Tropenfrucht generell den Stoffwechsel an und besitzt eine appetitzügelnde Wirkung. 

Acai-Beere
Bei Acai handelt es sich um eine südamerikanische blaue Beere, die auf der Kohlpalme wächst. Sie regt vor allem in den Muskeln die Fettverbrennung an. Darüber hinaus gehen von der Beerensorte zahlreiche weitere gesundheitlichen Wirkungen aus wie die Förderung der Zellproliferation und die Stärkung des Immunsystems. Sie enthält wichtige Enzyme wie Mangan und Kalzium, die den Stoffwechsel beschleunigen und die Enzyme aktivieren.

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