Gesundheit
Corona Lockdown- Alltagstipps für den Umgang mit Covid 19

Der erste "harte" Lockdown hat viele Menschen arg getroffen. Nicht nur mit Blick auf die wirtschaftlichen Aspekte, sondern in nahezu allen Lebensbereichen. Es folgten Lockerungen, um anschließend von einem erneuten harten Lockdown im beruflichen und privaten Alltag "überrannt" zu werden. Sicherlich ist es sinnvoll, Vorkehrungen zu treffen und Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, zum Beispiel durch  das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen . Jedoch haben mittlerweile immer mehr Menschen teils erheblich unter den damit einhergehenden Einschränkungen zu leiden. Aber kann man tatsächlich von Beeinträchtigungen sprechen? Gibt es nicht durchaus auch Möglichkeiten, mit Hilfe praktischer Alltagstipps mit Covid 19 leichter und besser umzugehen? Oh ja, die gibt es. Die besten Alltagstipps für den Corona Lockdown im Folgenden:

Dienstag, 05.01.2021, 08:48 Uhr aktualisiert: 05.01.2021, 10:34 Uhr
Gesundheit: Corona Lockdown- Alltagstipps für den Umgang mit Covid 19
Foto: by Markus Winkler on unsplash

Tipps für den Alltag im Corona Lockdown

"Gesunde" Strukturen sind jetzt, in Zeiten von Corona, wichtiger denn je. So profitieren nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene und Senioren von einem geregelten Tagesablauf. Dadurch kann das Miteinander erheblich erleichtert und möglichen Konflikten vorgebeugt werden. Gemeinsames Essen bildet im "Lockdown-Alltag" eine wesentliche Grundlage. Diesbezüglich sollte jedoch nicht nur das Miteinander bei Tisch im Vordergrund stehen, sondern auch das gemeinschaftliche Kochen, das Tisch decken oder das Aufräumen und Abwaschen können dazu beitragen, das Familienleben attraktiver zu machen. Jedes Familienmitglied übernimmt dabei bekannte oder auch mal neue Aufgaben, sodass sich alle an dem gemeinsamen "Ziel" beteiligen. Natürlich müssen die einzelnen Gerichte keineswegs perfekt werden. Wichtig ist nur, dass sie schmecken und dass man auch am gegenseitigen Lob nicht spart. Kleine Motivationsmomente werten das Miteinander ungemein auf, wie aktuelle Erfahrungswerte immer wieder deutlich machen.

Drinnen und draußen

Trotz gemeinschaftlicher Aktivitäten sollten auch die Freizeitaktivitäten nicht auf der Strecke bleiben. Jeder Mensch - ob klein, ob groß, braucht seine Privatsphäre. Daher ist es unabdingbar, dass Eltern ihren Kindern - und umgekehrt - diese so weit wie es möglich ist, einräumen. Zugleich schadet es nicht, mindestens ein Mal am Tag an die frische Luft zu gehen und etwas zu unternehmen. Natürlich unter Berücksichtigung der geltenden Verhaltensregeln.
Die gezielte Planung und Organisation des normalen Arbeits- und Schulalltages darf natürlich ebenfalls nicht ins Hintertreffen geraten. So müssen die Eltern ihre beruflichen Herausforderungen zu jeweils individuell festgelegten Zeiten im Homeoffice erledigen dürfen. Dabei ist auch der Nachwuchs zu instruieren, dass diese Arbeitszeiten eingehalten bzw. den Eltern zugestanden werden müssen. Allerdings ist das nur dann möglich, wenn die Kinder bereits ein gewisses Alter erreicht haben. Bei Babys und Kleinkindern kann es hilfreich sein, dass ein Elternteil oder ein Geschwisterkind die Betreuung übernimmt, sofern die altersspezifischen und gesundheitlichen Gegebenheiten dies zulassen.

Das Internet spielt eine zentrale Rolle

Im Rahmen des Lockdowns ist der Besuch nahestehender Personen in vielen Fällen ausgeschlossen. Moderne Medien wie Whatsapp, Facetime, Skype und Co. sind wertvolle Möglichkeiten, um Verbindungen zu lieben Menschen aufrechtzuerhalten. So bleiben beispielsweise die Großeltern nicht außen vor, wenn der kleine Enkel die ersten Schritte durch das Wohnzimmer unternimmt. Und die virtuelle Party mit Freunden oder Verwandten, die weiter entfernt wohnen, kann durchaus auch für Abwechslung und Spaß sorgen. Grundsätzlich kommt es auf die positive Einstellung zu den Dingen an. Wenn alle zusammenhalten, lässt sich auch diese "Wahnsinnszeit" mit Sicherheit gut überstehen.

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