Dehnen hilft
Zwei einfache Übungen gegen Verspannungen im Nacken

Jeder, der lange am Schreibtisch sitzt, kennt Nackenverspannungen. Bei leichten Beschwerden kann man sich selbst behelfen.

Montag, 08.02.2021, 14:36 Uhr aktualisiert: 08.02.2021, 14:42 Uhr
Wer viel am Schreibtisch sitzt, hat oft mit Nackenverspannungen zu kämpfen.
Wer viel am Schreibtisch sitzt, hat oft mit Nackenverspannungen zu kämpfen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Bochum (dpa/tmn) – Wenn sich Nackenschmerzen anbahnen, sollte man gleich mit zwei einfachen Übungen dagegenhalten. Das empfiehlt der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK).

Vorher müsse man sich aber schon etwas bewegt haben - morgens direkt nach dem Aufstehen etwa sind die Übungen nicht sinnvoll. Wichtig ist außerdem, dass die Bewegungen keinen Schmerz auslösen.

Und so geht es:

Bei der ersten Übung sitzt man aufrecht auf einem Stuhl oder Hocker. Den linken Arm mit zur Faust geballten Hand zur Schulter anwinkeln und die Schulter nach unten ziehen. Dann den Kopf um etwa 45 Grad nach rechts drehen und zum Boden schauen.

Wer die Dehnung noch verstärken will, greift mit der rechten Hand über den Kopf zum linken Ohr und zieht den Kopf leicht nach vorne und rechts unten. Die Dehnung wird für mindestens dreißig Sekunden gehalten, dann wechselt man die Seiten.

Auch bei der zweiten Übung sitzt man aufrecht. Beide Hände kommen an den Hinterkopf. Das Kinn bewegt sich in Richtung Brust, sodass ein Doppelkinn entsteht. Die Hände führen dann den Kopf weiter in Richtung Brust, bis zum Dehnschmerz im Nacken. Achtung: Der Rücken bleibt gerade. Auch diese Übung dauert mindestens dreißig Sekunden.

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