Gesundheit
Viele leiden unter chronischen Schmerzen, nun kommt CBD zur Linderung

Chronische Schmerzen ist ein Problem, was mehr als 1,8 Millionen Menschen hierzulande betrifft. Die tägliche Pein ist ein Graus, schon der Tagesbeginn wird zu einem unangenehmen Erlebnis.

Dienstag, 09.03.2021, 11:55 Uhr aktualisiert: 09.03.2021, 12:43 Uhr
Gesundheit: Viele leiden unter chronischen Schmerzen, nun kommt CBD zur Linderung
Foto: Photo by Stefan Rodriguez on Unsplash

Medikamente gegen chronische Schmerzen sind wirksam, haben aber auch Nebenwirkungen. Hinzu kommt, dass die Wirksamkeit der Medikation mit steigender Einnahmedauer abschwächt und die Dosierung infolgedessen häufig erhöht werden muss. Doch was ist die Alternative? Wie wirkt beispielsweise CBD gegen chronische Schmerzen?

Die ältesten Heilpflanzen der Erde

Die Hanfpflanze gehört zu den ältesten Pflanzen der Erde und wurde schon vor Jahrhunderten in der chinesischen Medizin als Heilmittel eingesetzt. Als Rauschmittel kennen die meisten Menschen Cannabis, hier ist Marihuana die am häufigsten konsumierte Form. Doch immer mehr Studien belegen, dass Cannabis nicht nur berauscht, sondern auch äußerst wirksam in der Schmerztherapie ist.

Cannabinoide kommen insbesondere dann zum Einsatz, wenn eine medizinische Schmerztherapie nicht ausreicht oder wenn die Nebenwirkungen der Medikation so stark sind, dass der Betroffene händeringend nach einer Alternative sucht. In Form von CBD haben viele Menschen diese Alternative bereits gefunden. Der Vorteil zum Joint am Abend? Es ist legal und die berauschende Wirkung entfällt.

Welche Schmerzarten werden chronisch?

Als chronisch gelten Schmerzen, wenn sie länger als drei Monate an mindestens sechs Tagen des Monats auftreten. Viele Betroffene leiden allerdings täglich oder zumindest an mehreren Tagen pro Woche unter Schmerzen, was den Alltag stark beeinflusst. Die am häufigsten vorkommenden, chronischen Schmerzen sind: 

  • Rückenschmerzen/Wirbelsäulenschmerzen
  • Regelschmerzen der Frau
  • Fibromyalgie
  • Krebsschmerzen
  • Migräne/Cluster-Kopfschmerzen
  • Gelenksschmerzen

Wieso kommt es zu chronischem Schmerz?

Es gibt zwei Arten von Schmerzen, den „normalen“ Schmerz, der entsteht, wenn Sie sich akut verletzen. Dieser wird in der Fachsprache auch als nozizeptiver Schmerz bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine natürliche Reaktion Ihres Körpers, auf einen Schmerzreiz, was als völlig normal zu beurteilen ist.

Chronischer Schmerz entsteht in vielen Fällen durch ein Erlebnis, wie beispielsweise eine Erkrankung (Krebs) oder eine schwerwiegende Verletzung (Bandscheibenvorfall). Beim chronischen Schmerz handelt es sich nicht um ein Warnsignal des Körpers, sondern um eine eigenständige Erkrankung, die es zu behandeln gibt.

Die Folgen unbehandelter chronischer Schmerzen sind für die meisten Menschen frappierend. Es kommt zu Appetitlosigkeit, Depressionen, langanhaltenden Schlafstörungen und einer dauerhaften Anspannung. Im Gehirn entwickelt sich eine Art Fehlschaltung, so dass Betroffene auf kleinste Schmerzreize bereits mit großem Schmerzempfinden reagieren.

Wie wirkt CBD auf chronische Schmerzen?

Durch die dauerhafte Anspannung des Körpers, werden chronische Schmerzzustände langfristig verstärkt und die Patienten befinden sich in einem Teufelskreislauf. Die Einnahme von CBD kann zur Folge haben, dass sich eine langfristige Entspannung aufbaut und das überreizte Gehirn wieder in seinen Urzustand zurückfindet.

Eine Überreizung führt zu verstärkter Wahrnehmung von Schmerzen und ist sehr oft die Ursache für chronische Schmerzen. Durch die Linderung des Reizzustandes lassen sich auch die Schmerzen lindern. CBD greift daher nicht an den Schmerzrezeptoren an und blockiert diese, sondern sorgt für eine Linderung der Ursache.

Dabei hat CBD im Vergleich zu klassischen Schmerztherapeutika keine Nebenwirkungen, wenn Sie ein hochwertiges Produkt auf Naturbasis verwenden. Die lösenden und entspannenden Eigenschaften des CBDs sind die Hauptursache dafür, dass entsprechende Präparate immer häufiger sogar von der Schulmedizin als Ergänzung oder Alternative empfohlen werden.

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