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Karriere
Diesen Software-Deal über 26,5 Millionen Euro sollten Sie kennen

Martin Schranz, dem Gründer der GSD Master AG, ist es gelungen, den wohl größten Deal seiner Karriere einzufädeln. Doch warum waren die Investoren gerne dazu bereit, eine solch gewaltige Summe zu investieren? Und welches langfristige Potenzial verbirgt sich hinter dem Projekt? Wir sind dem Thema auf den Grund gegangen.

Donnerstag, 01.03.2018, 13:19 Uhr

Martin Schranz
Foto: Martin Schranz

Schon früh engagierte sich Martin Schranz auf dem Gebiet des Affiliate-Marketings. Diese Art der Werbung, von der gleich mehrere Beteiligte in besonderer Form profitieren, faszinierte ihn mit ihrem Potenzial. Zugleich erkannte er die Lücken, die sich nach wie vor in den bekannten Plattformen auftaten. So gab es bis dato noch nicht die Möglichkeit, auch dynamische Produkte an den Markt zu bringen und die Verbraucher auf diese Weise zu überzeugen.
In einem ersten Schritt sammelte Martin Schranz ein Team von internationalen Spezialisten um sich. Mit ihren Fähigkeiten sollte es gelingen, die neue Idee mit der Hilfe der Big Data Analyse in die Tat umzusetzen. Insgesamt dreieinhalb Jahre wurden investiert, um dieses Projekt schließlich in die Tat umzusetzen.

Der lange Weg der Entwicklung

Die große Innovationskraft, die nach wie vor mit der GSD Master AG in Verbindung gebracht wird, stammt derweil nicht von ungefähr. Immer wieder begab sich der Gründer gezielt auf die großen Conventions der Branche, um so in Kontakt mit anderen Unternehmen zu kommen. Wichtige Erkenntnisse verdankte er so zum Beispiel dem Besuch der WebSummit in Dublin im Jahr 2015. Besonders Start-Ups seien ihm dabei wichtige Gehilfen auf seinem Weg an die Spitze gewesen. Immer wieder überzeugten sie mit kreativen Ideen und eifriger Arbeitskraft, die zu einer symbiotischen wirtschaftlichen Beziehung führten.

Diverse Profiteure

Das Ziel der Entwicklung der neuen Plattform war es, Werbung noch zielgerichteter an die Verbraucher zu bringen. In der Vergangenheit wurde viel Potenzial dadurch vergeudet, dass nicht gezielt ausgewählte Zielgruppen mit den jeweiligen Produkten angesprochen werden konnten. In Zukunft soll die Big Data Analyse einen wichtigen Teil dazu beitragen, dass dieser wichtige Schritt gelingt.

Selbst zwei unterschiedliche Unternehmen haben so die Möglichkeit, gegenseitig zu profitieren. Sobald eine Überschneidung der Zielgruppe festgestellt werden kann, können sie gegenseitig als Affiliate-Partner in Erscheinung treten und sich so eine weiter Einnahmequelle erschließen, die gar nicht mit dem direkten Verkauf des eigenen Produkts zu tun haben muss. Auch die innovative Bezahlung, die in besonderer Weise auf Kryptowährungen setzt, trug dazu einen wichtigen Teil bei.

Kein neuer Steve Jobs

Besonders beachtlich ist der Aufstieg der GSD Master AG vor dem Hintergrund des Werdegangs des Gründers. Er selbst ist kein Informatiker oder Ingenieur, sondern musste sich selbst in mühsamer Arbeit in die Branche einarbeiten. Nach einigen Rückschlägen, die ihn auch in finanzieller Hinsicht schmerzlich trafen, gelang es ihm schließlich, die GSD Master AG zum Erfolg zu führen. Ständige Learnings und Angleichungen an die aktuellen Lagen des Marktes waren notwendig, um diesen Kurs bis zum Ende durchzuhalten. Ziel war dabei stets, eine bessere Usability zu schaffen und dadurch die Kunden anzusprechen.

Auch jetzt denkt Martin Schranz noch nicht an den eigenen Ruhestand. Stattdessen stehen bereits die nächsten Projekte an, um den Standort in der Schweiz weiter zu vergrößern und mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Dennoch hat der große finanzielle Erfolg, der sich durch den Exit einstellte, seine positiven Zeiten. So will sich der Gründer in Zukunft mehr Zeit für sein soziales Engagement nehmen und somit der Gesellschaft wieder etwas zurückgeben.

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