Business Schools
MBA ist nicht automatisch ein Karriereturbo

Mit einem Master of Business Administration Schwung in die Karriere bringen - so lautet ein gängiges Versprechen. Das muss aber nicht immer der Fall sein: Auch andere Karriereschritte können zu mehr Erfolg und Geld führen.

Freitag, 19.04.2019, 05:05 Uhr aktualisiert: 19.04.2019, 05:12 Uhr
Viele Business Schools werben für MBAs als Mittel für den Karrieresprung.
Viele Business Schools werben für MBAs als Mittel für den Karrieresprung. Foto: Axel Heimken

Freiburg (dpa/tmn) - Gehaltssteigerungen von mehr als 100 Prozent mit einem Master of Business Administration (MBA) - einige Business Schools wecken mit ihren Versprechungen kühne Erwartungen. Wer sich für einen MBA interessiert, sollten jedoch realistisch bleiben, heißt es im «Personal Magazin Plus».

Gerade in Deutschland seien hohe Gehaltssteigerungen nach diesem Abschluss selten. Das gelte insbesondere für Studierende, die ihn berufsbegleitend erwerben und schon einen Job haben.

Anders kann es bei einem Karrierewechsel aussehen: Der Sprung von der Medienbranche in die Unternehmensberatung könne zum Beispiel mit einem höheren Verdienst einhergehen.

Ob der MBA tatsächlich ein Karriereturbo ist, sei aber immer abhängig von der individuellen Ausbildung des Einzelnen. Auch die Berufserfahrung, die Leistung und das berufliche Umfeld spielen eine Rolle, heißt es in der Zeitschrift (Ausgabe 05/2019).

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