Mit Steigeisen und Eispickel
Altschneefelder sind gefährlich für Bergwanderer

Nicht ohne Ausrüstung! Wer sich im Frühling in die Berge begibt, sollte das richtige Schuhwerk anziehen und sich vor Altschneefeldern in Acht nehmen. Bei einem Sturz kann es lebensgefährlich werden.

Mittwoch, 17.04.2019, 12:28 Uhr aktualisiert: 17.04.2019, 12:32 Uhr
Steigeisen kommen in den Alpen üblicherweise nur auf Hochtouren zum Einsatz. Im Frühjahr sind sie jedoch auch hilfreich, um steile Altschneefelder sicher zu überqueren.
Steigeisen kommen in den Alpen üblicherweise nur auf Hochtouren zum Einsatz. Im Frühjahr sind sie jedoch auch hilfreich, um steile Altschneefelder sicher zu überqueren. Foto: Marco Kost

München (dpa/tmn) - Wenn die Temperaturen im Tal frühlingshaft warm sind, zieht es die ersten Wanderer in die Berge. Doch in den Alpen liegen auf vielen Wegen noch große Altschneefelder aus dem Winter. Und die können richtig gefährlich werden, warnt der Deutsche Alpenverein (DAV).

Wer ausrutscht, schlittert den Hang hinab. Besondere Vorsicht sollten Wanderer an steilen, nordseitigen Hängen walten lassen. Dort sind Altschneefelder oft noch hartgefroren. Je nach Gefälle werden Wanderer bei einem Sturz sofort richtig schnell und prallen dann weiter unten auf die Felsen.

Eisige Schneefelder sollten nur Bergwanderer mit viel Erfahrung und der entsprechenden Ausrüstung überqueren, rät der DAV. Für Halt auf dem Schnee sorgen Steigeisen oder Grödel sowie ein Eispickel.

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