Deutlich «Nein» sagen
So bleibt der Hund dem Esstisch fern

Ob ein Hund sich an den Esstisch wagt, entscheidet sich in den ersten Lebensmonaten und der Pubertät. In dieser Zeit werden die Weichen für das Verhalten bezüglich Essen gestellt. Begangene Fehler sind dem Vierbeiner nur schwer wieder abzutrainieren.

Freitag, 16.11.2018, 05:12 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 16.11.2018, 05:09 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 16.11.2018, 05:12 Uhr
Ist es dem Hund einmal gelungen, etwas vom Esstisch zu ergattern, wird er sein Glück ein Leben lang immer wieder versuchen.
Ist es dem Hund einmal gelungen, etwas vom Esstisch zu ergattern, wird er sein Glück ein Leben lang immer wieder versuchen. Foto: Markus Scholz

Düsseldorf (dpa/tmn) - Ein unachtsamer Moment, und schon hat der Hund die Wurst vom Tisch gemopst. Um den Vierbeiner vom Esstisch fernzuhalten, lautet die oberste Regel: ihm bloß keine Erfolgserlebnisse gönnen!

«Die Weichen dafür werden gestellt, so lange der Hund ein Welpe ist», erklärt der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH). Dafür sollte der Halter seinen Vierbeiner während der ersten drei Monate nach Anschaffung möglichst nicht allein lassen. Dem Hund darf es nie gelingen, eine Mahlzeit des Herrchens zu stibitzen.

Dazu bei jedem Versuch eingreifen und deutlich «Nein» sagen. Andernfalls vergisst das Tier sein Diebesglück nie und versucht es ein Leben lang immer wieder. Ebenfalls gut im Auge behalten muss man den Hund in seiner Pubertät. Im Alter von etwa 6 bis 18 Monaten probiere er alles aus, um an Futter zu kommen.

Einer der größten Fehler, den Hundehalter machen können, ist es, dem Vierbeiner vom Tisch aus Speisen zu reichen. Auf diese Weise würden vor allem Retriever und Beagles erst recht zum Bettler erzogen. Am besten ist es, den bettelnden Hund gar nicht zu beachten - auch wenn er bellt und immer fordernder auftritt. Hundebesitzer können das Tier an ihrem Platz anbinden und ihnen dort einen Kauknochen anbieten. Wichtig: konsequent bleiben!

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