Knuddeln oder ignorieren
Wie Hunden die stürmische Begrüßung abtrainiert werden kann

Wer sich beim Nachhausekommen nicht vom eigenen Hund überwältigen lassen will, sollte dem Tier schon im Welpenalter richtiges Verhalten beibgringen. Aber auch später helfen einige Tricks gegen ein zu euphorisches Hallo.

Montag, 01.04.2019, 11:17 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 11:22 Uhr
Bei ausgewachsenen Hunden empfinden viele das Anspringen als unangenehm.
Bei ausgewachsenen Hunden empfinden viele das Anspringen als unangenehm. Foto: Markus Scholz

Düsseldorf (dpa/tmn) - Wenn kleine Welpen einen anspringen, ist es vielleicht noch ganz putzig. Bei ausgewachsenen Hunden empfinden das viele als unangenehm. Doch Schimpfe und Strafe wirken kontraproduktiv.

Stattdessen sollten Hundehalter schon im Welpenalter vorbeugen. Stürmt der kleine Vierbeiner los, geht Herrchen oder Frauchen zeitgleich in die Hocke und knuddelt ihn ordentlich durch. Das empfiehlt die Zeitschrift «Ein Herz für Tiere» (Ausgabe 4/2019).

Ist der Hunde schon etwas größer, hilft es, die Beine zu grätschen und ihn mit den Händen durchzulotsen und mit Streicheleinheiten zu belohnen. Bei notorischen Anspringern helfe nur noch die Spaßbremse, heißt es. Der Hund bekommt keine Aufmerksamkeit, kein Spiel, kein Leckerli, kein Streicheln. Stattdessen sollten sich Hundehalter sofort wortlos abwenden und mit etwas anderem beschäftigen. Erst wenn er Ruhe gegeben hat, schenkt man ihm wieder Blicke und Aufmerksamkeit.

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