Tiergesundheit
Jetzt an Zeckenschutz für Hunde und Katzen denken

Hunde und Katzen lieben es, im Freien herumzustromern. Sobald es wärmer wird, lauern dort aber auch Zecken. Halter sollten deshalb entsprechend vorbeugen.

Mittwoch, 01.04.2020, 16:08 Uhr aktualisiert: 01.04.2020, 16:12 Uhr
Hunde und Katzen müssen ab sofort gegen Zecken geschützt werden. Dabei sollten Halter nur Präparate verwenden, die speziell für die jeweilige Tierart zugelassen sind.
Hunde und Katzen müssen ab sofort gegen Zecken geschützt werden. Dabei sollten Halter nur Präparate verwenden, die speziell für die jeweilige Tierart zugelassen sind. Foto: Franziska Gabbert

Bonn (dpa/tmn) - Zecken können Hunde und Katzen mit einem Biss krank machen. Deshalb ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um die Tiere mit geeigneten Präparaten zu schützen. Neben Hunden gehören vor allem Freigängerkatzen zu den gefährdeten Tieren. Darauf weist der Bundesverband für Tiergesundheit hin.

Wichtig für Katzen ist, dass Halter bei ihnen nur Mittel anwenden, die speziell für sie zugelassen sind. Präparate, die meist für Hunde zugelassen sind, enthalten den Wirkstoff Permethrin. Er ist für Katzen unverträglich und kann sogar tödlich sein.

Zecken werden in der Regel ab März aktiv. Je nach Temperatur sind bestimmte Arten aber ganzjährig zu beobachten. Hunde und Katzen werden in Deutschland am häufigsten von Schildzecken befallen - dazu zählt beispielsweise der Holzbock. Dieser kann die Erreger der Borreliose übertragen. Die Auwaldzecke ist Überträger der Babesiose, einer Krankheit bei Hunden.

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