Kohl statt Kräuter
Gesundes Winterfutter für Kaninchen

Frisches Grün ist für Kaninchen im Winter Mangelware. Ein paar Gemüsesorten sind aber ein guter Ersatz. Bei der Menge sollten es Halter aber nicht zu gut meinen.

Dienstag, 05.01.2021, 12:12 Uhr aktualisiert: 05.01.2021, 12:16 Uhr
Kaninchen können auf frisches Futter nicht verzichten. Im Winter brauchen sie deshalb vor allem Gemüse und viel Heu.
Kaninchen können auf frisches Futter nicht verzichten. Im Winter brauchen sie deshalb vor allem Gemüse und viel Heu. Foto: Jennifer Jahns

München (dpa/tmn) - Frisches Gras und Wiesenkräuter sind für Kaninchen die Hauptmahlzeit. Doch was gibt man den Tieren, wenn diese Dinge im Winter Mangelware sind?

Der beste Ersatz für Gras und Kräuter ist hochwertiges Heu. Ergänzend können Halter ihren Kaninchen im Winter grünes, blättriges Gemüse geben - zum Beispiel Spitzkohl, Wirsing und Kohlrabi-Blätter, heißt es in der Zeitschrift «Ein Herz für Tiere» (Ausgabe Januar 2021).

Da Kohl bekanntlich blähend ist, sollte man die Tiere langsam an ihre Winterkost gewöhnen. Erst einmal sollten sie nur eine kleine Menge an Kohlblättern mümmeln, bevor man die Portionen vergrößert.

In Maßen empfehlenswert sind außerdem Wurzelgemüsesorten wie Karotten samt Grün, Pastinaken und Petersilienwurzeln.

Auch Obst wie Apfel- und Birnenschnitze sollten Halter sparsam füttern, da sie viel Zucker und Säure enthalten. Eine gelegentliche Nascherei reicht Kaninchen völlig aus.

© dpa-infocom, dpa:210105-99-904134/3

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