Wohnen
Sicher verwahrt: Wertsachen im Eigenheim

Tragische Einzelfälle markieren in unserer Region die lauernde Gefahr - trotz sinkender Einbruchzahlen fühlen sich viele Menschen nicht mehr in den eigenen vier Wänden sicher. Die Sorge wird auch auf die verschiedenen Wertsachen projiziert, die innerhalb der Wohnung aufbewahrt werden. 

Freitag, 05.07.2019, 09:20 Uhr aktualisiert: 05.07.2019, 09:25 Uhr
Wohnen: Sicher verwahrt: Wertsachen im Eigenheim
Foto: Photo by Gabriel Wasylko on Unsplash

Doch worauf ist zu achten, um diese in jedem Fall sicher zu wissen? Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Punkte.

Der durchschnittliche Schaden

Wird in Deutschland eingebrochen, so beläuft sich der Gesamtschaden auf mehr als 3.000 Euro. Hierunter fällt zum einen die Beute, welche die Täter ergreifen konnten. Auf der anderen Seite werden die Schäden eingerechnet, die zum Beispiel an der Balkontür durch den Einstieg entstanden sind. Diese Summe ließe sich aus Sicht vieler Experten deutlich senken. Doch dafür wäre es notwendig, dass die Bürgerinnen und Bürger einen kleineren Teil ihrer Wertsachen in der Wohnung bunkern.

An und für sich spielt auch die lange Phase der niedrigen Zinsen hierbei eine Rolle. Sie sorgt dafür, dass es sich aus der Sicht vieler Privatanleger nicht mehr lohnt, das Kapital sorgsam zur Bank zu bringen. Große Mengen an Bargeld werden von den deutschen Haushalten zuhause aufbewahrt. Daran schließt sich die Wirkung an, dass ein Einstieg aus Sicht vieler Einbrecher deutlich lukrativer ist, als noch in den vergangenen Jahren.

Geringe Investitionen in Einbruchschutz

Zugleich lässt sich beobachten, dass nur ein kleiner Teil der Bevölkerung dazu bereit ist, zu Gunsten der eigenen Sicherheit Geld in die Hand zu nehmen. Nach wie vor gibt es diese Käufe nur in einem überschaubaren Rahmen. Dabei kann der Kontakt zu einem professionellen Schlüsseldienst , für eine umfassende Beratung sorgen. Eine deutliche Verbesserung der Sicherheit im Eigenheim ist häufig schon ab mittleren dreistelligen Beträgen möglich.

Während eine Absicherung des Wohngebäudes präventiv wirksam werden kann, um zum Beispiel auch die psychologischen Folgen der Tat zu vermeiden, wird diese Chance nur selten genutzt. Derweil entscheiden sich viele Bürgerinnen und Bürger für den Abschluss einer Versicherung , die zumindest den finanziellen Schaden der Tat begleichen kann. Doch die Praxis zeigt, dass gerade die mentalen Auswirkungen sehr viel schwerer wiegen können und es deshalb wert sind, dass Maßnahmen gegen sie ergriffen und in die Wege geleitet werden.

Verstecke mit Vorsicht nutzen

Nach dem Rat der Experten bietet nur ein hochwertiger Safe genügend Schutz für die in der Wohnung befindlichen Wertsachen. Doch viele möchten die Investition von mehreren hundert Euro vermeiden, die eine solche Installation zunächst mit sich bringen würde. Daher fällt der Blick immer häufiger auf scheinbar geniale Verstecke, die von kaum einem Täter entschlüsselt werden sollen. Doch viele dieser vermeintlichen Geheimtipps entpuppen sich als eine Gefahr für die zu schützenden Gegenstände. Das unter der Matratze versteckte Geld oder der Schmuck im doppelten Boden der Zuckerdose sind nur zwei Beispiele, die es längst zu medialer Bekanntheit gebracht haben. Zwar kann sich Kreativität an dieser Stelle auszahlen, doch von einem vollwertigen Schutz muss dabei noch nicht die Rede sein.

Trotz aller Maßnahmen bleibt die Gefahr des Einbruchs bestehen, sofern Bargeld, Gold und Schmuck zuhause aufbewahrt wird. Unter diesem Gesichtspunkt scheint es deshalb angebracht zu sein, sich zeitnah mit diesem Thema zu befassen.

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