Kleine Alltagshelfer
Was macht einen guten Saugroboter aus?

Vor dem Kauf eines Saugroboters ist ein Test im Fachgeschäft ratsam. Denn Faktoren wie die Saugleistung lassen sich nicht gut einschätzen. Was bei der Anschaffung noch wichtig ist.

Donnerstag, 05.03.2020, 13:08 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 13:12 Uhr
Ein Expertentipp: Vor dem Kauf testen, ob der Saugroboter Schwellen, wie vom Parkett auf einen Läufer, schafft.
Ein Expertentipp: Vor dem Kauf testen, ob der Saugroboter Schwellen, wie vom Parkett auf einen Läufer, schafft. Foto: Florian Schuh

Berlin (dpa/tmn) - Ein Saugroboter hilft beim Saubermachen zwischendurch. Wie groß die Unterstützung ausfällt, hängt aber neben der Saugleistung auch von anderen Faktoren wie der Funktionsweise ab.

Um das richtige Modell zu finden, rät Claudia Oberascher von der Initiative Hausgeräte+ daher, verschiedene Modelle vorab in einem Fachgeschäft zu testen. Denn insbesondere zur Saugleistung finden Kunden nur selten hilfreiche Angaben im Handel - so kann man schlecht einschätzen, was eine Watt-Zahl für die Saugkraft bedeutet.

Auch die Funktionsweise und Art, wie sich das Gerät selbstständig in dem Zimmer orientiert, spielen eine Rolle. Unter Umständen sorgen die Roboter sonst für mehr Arbeit als Entlastung. Teurere Geräte hingegen können mit einer eingebauten Kamera Grundrisse der Räumlichkeiten ausmessen und mittels Sensoren Hindernisse sofort umfahren.

Qualitativ hochwertige Modelle schaffen Hürden besser

Was man auch bedenken sollte: Insbesondere kostengünstige Modelle stoßen bei höheren Türschwellen schnell an ihre Grenzen und müssen händisch umgesetzt werden.

Menschen, die viel unterwegs sind, können je nach Ausstattung des Modells eine Startzeit festlegen oder dieses über eine App fernsteuern. Nach getaner Arbeit fahren die Geräte dann selbstständig zurück in die Ladestation. Wer den Saugroboter auch laufen lässt, wenn man selbst zu Hause ist, sollte im Handel die Lautstärke prüfen.

Passt der Saugroboter unter das Sofa?

Oberascher rät außerdem, auf die Höhe des Gerätes zu achten. Sonst finden die Haushaltshelfer unter Umständen nicht unter Sofas oder Kommoden.

In der Regel seien die Saugroboter leistungsschwächer als herkömmliche Staubsauger, so die Expertin für Hausgeräte. Auch das Volumen des Behälters fällt wesentlich geringer aus. Als Zweitstaubsauger können die Geräte aber helfen, eine Grundsauberkeit neben dem eigentlichen Wochenputz herzustellen.

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