Haushalt
77 Prozent der Männer finden Putzerei fair verteilt

Zu selten, zu schlampig: Reinemachen sorgt gerne für Krach. Vor allem unter jungen Menschen. Mit dem Alter scheint sich eine gewisse Gelassenheit einzustellen.

Freitag, 04.12.2020, 15:10 Uhr aktualisiert: 04.12.2020, 15:16 Uhr
Der Mann putzt auch - das ist aber offenbar nicht überall so: Längst nicht alle Frauen sind mit der Aufgabenteilung rund ums Reinemachen zufrieden.
Der Mann putzt auch - das ist aber offenbar nicht überall so: Längst nicht alle Frauen sind mit der Aufgabenteilung rund ums Reinemachen zufrieden. Foto: Christin Klose

Winnenden (dpa/tmn) - Putzen? Ist in deutschen Haushalten immer noch ein Reizthema. 60 Prozent derjenigen, die in einem Mehrpersonenhaushalten leben, hatten deswegen schon mindestens einmal Streit. Das ergab eine Online-Umfrage von Dynata im Auftrag der Firma Kärcher.

Grund Nummer Eins für Streit ist die Häufigkeit des Putzens (24 Prozent), fast genauso oft führte die Gründlichkeit (23 Prozent) zum Zoff. 17 Prozent sind nicht mit der Vorgehensweise der Mitbewohner oder Partner einverstanden.

Zwar halten 69 Prozent der Befragten die Putz-Aufgaben für fair verteilt, doch zwischen Männern und Frauen gibt es hier einen deutlichen Unterschied: 77 Prozent der Männer bewerteten die Aufteilung als fair, unter den Frauen waren es nur 55 Prozent.

Mit steigendem Alter kommt es weniger zum Streit: Zwei Drittel (66 Prozent) der 55- bis 65-Jährigen haben keine Konflikte beim Thema Hausputz. Das gaben unter den 18- bis 34-Jährigen nur 18 Prozent an.

© dpa-infocom, dpa:201204-99-573718/2

Nachrichten-Ticker