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Trockene Raumluft macht krank: Warum ist die richtige Luftfeuchtigkeit so wichtig?

Mit einem gesunden Raumklima verbinden viele Menschen in erster Linie eine angenehme Zimmertemperatur. Doch dies ist nur eine Komponente, die unser Wohlbefinden beeinflusst. Einen entscheidenden Beitrag leistet die richtige Luftfeuchtigkeit. Die Luftfeuchtigkeit definiert den Anteil an Wasserdampf in der Raumluft.

Dienstag, 23.02.2021, 09:11 Uhr aktualisiert: 23.02.2021, 09:15 Uhr
Wohnen: Trockene Raumluft macht krank: Warum ist die richtige Luftfeuchtigkeit so wichtig?
Foto: Photo by Philipp Berndt on Unsplash

Zu trockene und zu feuchte Luft kann krank machen

In Wohnräumen soll die Luftfeuchte zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Dies gilt auch für das Schlafzimmer, obwohl die Raumtemperatur hier natürlich etwas niedriger sein sollte. Weicht sie deutlich von den Empfehlungen ab, kann sie Menschen nachhaltig krank machen.

Die Temperaturen sollen zwischen 20 und 23 Grad Celsius liegen, nur im Schlafzimmer werden 17 bis 20 Grad empfohlen. In der Küche muss die Luftfeuchtigkeit nicht unter 50 Prozent fallen. Im Bad ist es generell feuchter, weshalb hier 50 bis 70 Prozent empfohlen werden.

Unbemerkt von vielen Menschen sinkt im Winter die Feuchtigkeit in der Raumluft. Hauptgrund ist das Heizen, das der Luft Feuchtigkeit entzieht. Die Auswirkungen auf die Haut oder Schleimhäute können erheblich sein.

Umso überraschender ist, dass zwar viele in ihrer Wohnung die Raumtemperatur messen, aber die Feuchtigkeit nicht beachten. Möglichkeiten zur Verbesserung des Klimas in der Wohnung geben Luftbefeuchter, wie sie auf www.brune.info empfohlen werden. Sie sind beispielsweise in Museen oder der Industrie schon länger im Einsatz, erobern aber auch immer mehr Wohnungen.

So schadet trockene Luft der Gesundheit

Wie wichtig Klimatechnik in der Wohnung ist, zeigt sich an den Gesundheitsrisiken. Liegt die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung unter 40 Prozent, können die Haut und Schleimhäute austrocknen . Dies führt zu Beschwerden in Rachen, Nase und Augen.

Sie äußern sich in Reizhusten und Bindehautentzündungen, auch Hautekzeme können entstehen. Außerdem entwickelt sich ein höheres Risiko, an Erkältungen zu erkranken. Trockene Luft ist staubiger, was Allergikern zusätzlich zu schaffen macht.

Lüften verstärkt das Problem häufig noch. Zwar sollte regelmäßig gelüftet werden, aber länger als drei bis fünf Minuten darf das Fenster im Winter nicht geöffnet bleiben. Weil kalte Luft weniger gut Feuchtigkeit hält als warme Luft, wird sonst zusätzlich Feuchtigkeit entzogen.

Effektive Hilfe leisten Luftbefeuchter , die meist nicht größer sind als ein Topf. Die Geräte ermitteln die Luftfeuchtigkeit und kompensieren das Defizit. Neben dem Automatikbetrieb lassen sich manche Klimageräte per Hand auf die optimale Wirkung einstellen. Normalerweise arbeiten sie nach dem Verdunstungsprinzip.

Neubauten häufiger zu feucht

Neubauten und Altbauten mit neuen Fenstern haben häufig eher ein Problem mit zu hoher Luftfeuchtigkeit. Liegt sie über 60 Prozent, kann dies zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Außerdem ist die Bausubstanz in Gefahr.

Bei zu hoher Feuchtigkeit in der Luft bildet sich Schimmel , der die Atemwege und die Atmungsorgane angreift. Bei Asthmatikern kann sich das Krankheitsbild deutlich verschlimmern. Das Gefährliche am Schimmelbefall ist, dass er sich oft an verdeckten Stellen bildet.

Besonders kleine Wohnungen sind gefährdet, durch Duschen, Kochen und Waschen zu feucht zu werden. Regelmäßiges Lüften hilft häufig nur bedingt. Eine sinnvolle technische Lösung sind Luftentfeuchter, die es auch für den Betrieb in Wohnungen gibt.

Moderne Geräte überzeugen nicht nur durch ihre Wirkung, sondern weisen auch eine hohe Energieeffizienz auf. Sie saugen die Raumluft an und entziehen ihr die Feuchtigkeit. Diese wird in einem Auffangbehälter gesammelt.

Geräte für ein besseres Raumklima gibt es nicht nur für Wohnungen. Auch in Kellern oder Büros lässt sich so schweren Erkrankungen vorbeugen. Auch sensible Einrichtungsgegenstände lassen sich so schützen.

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