Über Bord gegangen
Erfolgsautor Fitzek staunt über gerettete Britin

Eine Urlauberin, die in der kroatischen Adria von einem Kreuzfahrtschiff gestürzt war, ist nach zehn Stunden aus dem Meer gerettet worden. Für Sebastian Fitzek ist das eine wundersame Geschichte.

Montag, 20.08.2018, 18:14 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 20.08.2018, 18:11 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 20.08.2018, 18:14 Uhr
Sebastian Fitzek weiß viel über Kreuzfahrtschiffe.
Sebastian Fitzek weiß viel über Kreuzfahrtschiffe. Foto: Uwe Zucchi

Berlin (dpa) - Der Fall einer Britin, die nach einem Sturz von einem Kreuzfahrtschiff zehn Stunden in der Adria überlebt hat, ruft bei Bestsellerautor Sebastian Fitzek (46) so einiges Erstaunen hervor.

So etwas zu überleben, sei unwahrscheinlich, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Für seinen Thriller «Passagier 23» (2014) hatte Fitzek zum Verschwinden auf Kreuzfahrtschiffen recherchiert.

Nicht nur das stundenlange Treiben im Meer ist Fitzek zufolge gefährlich. Verhängnisvoll sei meist schon der Sturz an sich: «Man kommt von einer Höhe aus bis zu 75 Metern mindestens mit einem Hüftbruch unten an, meistens ist auch der Aufprall schon tödlich.»

Die Britin soll am Samstagabend vom siebten Deck in die kroatische Adria gefallen sein. Nach zehn Stunden wurde sie nur 1300 Meter von der Unglücksstelle entfernt entdeckt und von einem Marineschiff unversehrt geborgen.

Nach Fitzeks Einschätzung lauern auf Kreuzfahrtschiffen noch weitere Gefahren. «Es ist nichts ausgeschlossen von Körperverletzung bis Taschendiebstahl, sexueller Belästigung bis hin eben auch zu einem Mord», sagte er. «Alles das, was in einer Kleinstadt passieren kann, das kann eben auch auf einem Kreuzfahrtschiff geschehen.»

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