«Handy Handy»
Fendrich fühlt sich unter ständiger Beobachtung

Der Sänger und Songwriter steht seit Jahrzehnten auf der Bühne. Dass ihn die Fans da mit ihren Handys filmen, weiß er. Auch im Alltag immer beobachtet zu werden, sei für ihn jedoch gewöhnungsbedürftig, sagte er jetzt im ARD-Morgenmagazin.

Donnerstag, 19.09.2019, 09:45 Uhr
Rainhard Fendrich hätte gern ein bisschen mehr Privatheit.
Rainhard Fendrich hätte gern ein bisschen mehr Privatheit. Foto: Jörg Carstensen

Berlin (dpa) - Der österreichische Popsänger Rainhard Fendrich («Macho Macho») fühlt sich unter ständiger Beobachtung - durch die Handys seiner Fans.

«Jeder hat sein kleines Fernsehstudio mit und kann das innerhalb von Sekunden in die ganze Welt schicken. Daran muss man sich gewöhnen. Man ist immer beobachtet», sagte der 64-Jährige am Donnerstag im ARD-«Morgenmagazin».

Auf der Bühne wisse er damit umzugehen - im Alltag sei die Konsequenz, sich zurückzuziehen, so Fendrich. «Früher hab' ich Semmeln geholt und bin im Supermarkt drauf gekommen: Oh Gott, ich hab' das T-Shirt verkehrt herum an. Das passiert mir heute nicht mehr.»

Am Freitag (20. September) erscheint Fendrichs neues Album «Starkregen», mit dem er ab Mai 2020 auf Tour gehen will.

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