Nach Wassereinbruch
21 Bergleute in Bergwerk in China eingeschlossen

Acht Bergleute konnten gerettet werden. Aber 21 Bergarbeiter sind nach einem Wassereinbruch noch unter Tage eingeschlossen. Die Lage wird als «sehr komplex» beschrieben.

Sonntag, 11.04.2021, 09:13 Uhr aktualisiert: 11.04.2021, 09:16 Uhr
21 Bergleute sind noch in der Kohlemiene eingeschlossen.
21 Bergleute sind noch in der Kohlemiene eingeschlossen. Foto: Gao Han

Peking (dpa) - Bei einem Grubenunglück in Nordwestchina sind 21 Bergarbeiter durch einen Wassereinbruch in 1200 Meter Tiefe eingeschlossenen worden.

Das Kohlebergwerk in Hutubi, einer Präfektur von Changji in der autonomen Region Xinjiang, sei am Samstag überflutet worden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Acht Bergleute hätten gerettet werden können.

Die gegenwärtige Lage in dem Bergwerk sei «sehr komplex», berichtete Ma Xin, Chef des Amtes für Notfallmanagement in Changji. Die wichtigste Aufgabe sei im Moment, das Wasser aus den Schächten zu pumpen. Drei Pumpen liefen bereits, eine vierte werde installiert. Wie das staatliche Fernsehen ergänzte, sind die eingeschlossenen Kumpel an drei verschiedenen Orten unter Tage ungefähr lokalisiert worden.

© dpa-infocom, dpa:210411-99-158535/4

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