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Oberstufenschüler informieren Zehntklässler über einen Wechsel an die Anne-Frank-Gesamtschule

„An alles Neue gewöhnt man sich“

Billerbeck

„Ich war auch auf der Gemeinschaftsschule und kann mich noch gut daran erinnern, wie es war, in die Oberstufe zu wechseln: Damals war ich ganz schön aufgeregt.“ Martha Ebel, mittlerweile Schülerin der Q2 an der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) in Havixbeck, steht in einer Klasse des Don-Bosco-Gebäudes der geschwister-Eichenwald-Gemeinschaftsschule und gibt Zehntklässlern einen ganz persönlichen Einblick in ihre Schulzeit. „Krieg ich das hin?“, habe sie sich als 16-Jährige gefragt und erzählt, dass ihr die Ängste rasch genommen wurden. „An alles Neue gewöhnt man sich, denn man wird an der AFG immer begleitet.“

In Kleingruppen hatten die Zehntklässler Gelegenheit, den Oberstufenschülern wie auch Jeanette Reineke (2.v.r., Oberstufenleitung) Fragen zu stellen – hier (v.l.) mit Dominik Scholten, Colin Lorenz, Jeanette Reineke und Rike Elsinghorst. Foto: Foto: AFG

Zum zweiten Mal informiert Oberstufen-Leiterin, Jeanette Reineke, gemeinsam mit Oberstufen-Schülern der AFG interessierte Zehntklässler in Billerbeck über die Möglichkeiten am Oberstufenzentrum, wie die AFG in einer Pressemitteilung informiert. Dabei geht es nicht nur um die persönliche Unterstützung durch die Arbeit von Beratungslehrern, die Schülerinnen und Schüler vor allem in der Anfangszeit engmaschig betreuen, sondern auch um Zugangsvoraussetzungen: Mindestens die Note „befriedigend“ in allen Fächern – die so genannte Fachoberschulreife mit Qualifikation – ermögliche den Eintritt in die Oberstufe, so die AFG. Wer sich nicht sicher ist, ob die Leistungen für das Abitur ausreichen, kann zunächst die Fachhochschulreife anstreben, die bei entsprechender Leistung nach zwei Jahren vergeben wird. Für EF-Schülerin Rike Elsinghorst, die wie ihre drei Mitschüler zuvor die Gemeinschaftsschule besucht hat, „ist die erste Zeit an der AFG gerade ein paar Monate her. „Gemeinschaftsschule und Gesamtschule arbeiten gut zusammen“, so die Erfahrung der 16-Jährigen. „Ihr braucht keine Sorge haben, dass ihr mal etwas nicht könnt.“ Geholfen hätten auch die Kennenlerntage „Aus 10 mach 11“ am Ende der 10. Klasse: „Das gibt Orientierung und Sicherheit.“ Dass die Schule verlässlich um 15.50 Uhr zu Ende sei, mit Ausnahme der kürzeren Tage am Dienstag und Freitag, an denen der Unterricht bereits um 12.30 Uhr bzw. 15.10 Uhr endet, sei eine Unterstützung bei der Bewältigung von Hausaufgaben.

Lennox Stork (EF) lobt den Unterricht der Pflichtfächer Deutsch, Mathe, Englisch und Sport in so genannten festen Stammgruppen. „Ihr könnt auch Freunde nennen, mit denen ihr gerne zusammen bleiben möchtet.“ Das Lernen finde in einem eigenen Gebäude „ohne kleine Kinder“ statt. „In Aufenthaltsräumen könnt ihr in den Freistunden ungestört Hausaufgaben machen.“ Mitschülerin Lara Herold stellt heraus, dass die meisten an der AFG mit Ipads arbeiten, „weil uns das besonders motiviert.“ Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Zug oder Bus, sei erfahrungsgemäß gut.

Während einige Schüler noch überlegen würden, ob ein spezialisiertes Berufskolleg das Richtige sein könnte, habe Johanna (15) laut AFG die Informationsveranstaltung überzeugt. „Ich weiß noch nicht, was ich machen möchte, daher finde ich das AFG-System cool.“ Auch Mitschülerin Pia (15) sei sicher, dass sie auf die AFG wechseln möchte: „Ich kenne viele, die sagen: ,Die AFG ist super‘.“ Der 16-Jährige Caspar sei motiviert, sich in der Schule anzustrengen, um die Qualifikation für die Oberstufe zu erreichen: „Es wäre toll, wenn ich das schaffen würde.“

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