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Stadt lädt anlässlich des Fußverkehrs-Checks zur Begehung ein

Auf Planungsspaziergang gehen

Billerbeck

Die Stadt Billerbeck nimmt den Fußverkehr unter die Lupe. Die Stadt hat eine Teilnahme an den Fußverkehrs-Checks des Landes NRW gewonnen und nach einem Auftaktworkshop wird es nun konkret: die Begehungen stehen an. Dazu sind die Bürger zu zwei Planungsrundgängen in der Innenstadt und in angrenzenden Altbaugebieten eingeladen. Gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung soll die Situation der zu Fuß Gehenden vor Ort betrachtet werden wie es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung heißt. Der erste Planungsspaziergang ist am Montag (22. 8.) und startet um 17 Uhr am Markt. Über die Schmiedestraße und Darfelder Straße verläuft die Route weiter durch das Altbaugebiet nördlich der Innenstadt und über die Ludgeristraße und Schulstraße zurück zum Dom. Die zweite Begehung findet am Mittwoch (7. 9.) um 17 Uhr statt, Treffpunkt ist der Johannis-Kirchplatz. Über den Wall und die Münsterstraße führt die Route in das östliche Altbaugebiet und zurück über die Rathausstraße, wo sie am Rathaus endet.

Klimaschutzmanagerin Rebecca Hilmer, hier am Kreisel an der Darfelder Straße, freut sich schon auf die Begehungen. Foto: Foto: Stadt Billerbeck

Thematische Schwerpunkte liegen vor allem auf der fußläufigen Erreichbarkeit der Innenstadt, der Barrierefreiheit, dem sicheren Queren und der Aufenthalts- und Verweilqualität. Bürgermeisterin Marion Dirks hofft auf rege Beteiligung. „Wir wollen den Fußverkehr in unserer Stadt stärken, dazu benötigen wir die Hilfe unserer Bürgerinnen und Bürger, denn Sie sind die Experten vor Ort, Ihre Erfahrungen, Ihr Wissen ist hier besonders gefragt.“ Bei einem Abschlussworkshop werden die Ergebnisse zusammengefasst und erste Lösungsvorschläge vorgestellt und debattiert. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird im Vorfeld um eine formlose Anmeldung bei Klimaschutzmanagerin Rebecca Hilmer (E-Mail: hilmer@billerbeck.de, Tel. 02543/ 7338) gebeten. Auch für Rückfragen steht sie zur Verfügung.

Die Begehungen sind Kern des Fußverkehrs-Checks. Dieses partizipative Verfahren soll die kommunale Fußverkehrsförderung anschieben und unterstützen. Fußverkehrs-Checks sollen dazu beitragen, in der Kommune sichere und attraktive Fußwege zu schaffen und den Fußverkehr stärker in das Bewusstsein von Politik und Verwaltung zu rücken, wie es in einer Mitteilung heißt. In allen Phasen des Fußverkehrs-Checks wird die Verwaltung von einem Fachbüro unterstützt. Die Kosten dafür übernimmt das Ministerium für Verkehr NRW. Bei der Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen berät das Zukunftsnetz Mobilität NRW die Kommunen bei der Generierung möglicher Fördermittel. | www.billerbeck.de/ fussverkehrscheck

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