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Sanierung des Radwegs an der L 580

Ausbau erst im Frühjahr

Billerbeck

Wer regelmäßig die Landstraße 580 von Billerbeck nach Rorup fährt, hat es vielleicht schon bemerkt: Die Sanierung des Radwegs zwischen Haus Hameren und der Einmündung auf den Coesfelder Berg (Ludgerusweg/Bergallee) ist ins Stocken geraten, bevor sie überhaupt begonnen hat. Für November 2021 hatte der Landesbetrieb Straßen. NRW den Baustart ursprünglich angekündigt, bis Jahresende sollten die Arbeiten abgeschlossen sein. Tatsächlich sind auch die Straßenbäume durch Holzlatten geschützt worden – aber dann passierte nichts mehr.

Von Ulrike Deusch

Gut geschützt sind seit November die Bäume am Radweg neben der Landstraße von Billerbeck nach Rorup und warten darauf, dass die Arbeiten beginnen. Die wurden aber komplett aufs Frühjahr verschoben. Foto: Foto: ude

„Wir waren sehr gut im Zeitplan und hatten in Abstimmung mit der ausführenden Firma vorgehabt, die Arbeiten im November durchzuführen und bis Weihnachten zu beenden“, sagt Nina Wischeloh von der Regionalniederlassung Münsterland von Straßen.NRW auf Anfrage. „Dann hat aber die Aussicht auf feuchtes und kaltes Wetter dazu geführt, dass die Einhaltung der Fristen nicht sicherzustellen war.“ Für Asphaltarbeiten brauche man bestimmte Temperaturen. Daher habe man sich entschlossen, den kompletten dritten Bauabschnitt ins Frühjahr zu verlegen, so Wischeloh.

Bekanntlich wird der Radweg entlang der L 580 zwischen Billerbeck und Rorup auf einer Strecke von insgesamt 4,2 Kilometern erneuert – zur Freude vieler Radfahrer, die vor allem in der schöneren Jahreszeit den Weg für Radtouren und die Fahrt übern Coesfelder Berg nach Coesfeld nutzen. Bereits im Sommer war der Abschnitt in Billerbeck zwischen Westfalen-Tankstelle und Einmündung Am Wüllen erneuert worden, insgesamt 600 Meter. Danach folgte bis Ende Oktober das Teilstück kurz vor Rorup. An den Stellen, wo es möglich war, hat der Radweg nicht nur eine neue Asphalt-Decke bekommen, sondern wurde bis auf 2,50 Meter verbreitert. Insgesamt rund 600 000 Euro kostet die komplette Maßnahme. Zur neuen Rad-Saison soll es wieder „freie Fahrt“ heißen.

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