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Rat entscheidet im März über Teilnahme an Digital-Projekt

Billerbeck möchte „Smart City“ werden

BIllerbeck. Die Stadt Billerbeck möchte gemeinsam mit ihren Partnern aus dem von Netzwerk Innenstadt begleiteten Modellprojekt „Netzwerk vor Ort – Smart Cities“ eine Bundesförderung aus dem Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ beantragen und damit „Smart City“ werden. Der Rat wird in seiner März-Sitzung über die Teilnahme entscheiden, wie es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung heißt.

Allgemeine Zeitung

Die Stadt Billerbeck möchte gemeinsam mit ihren Partnern aus dem von Netzwerk Innenstadt begleiteten Modellprojekt „Netzwerk vor Ort – Smart Cities“ eine Bundesförderung aus dem Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ beantragen und damit „Smart City“ werden. Foto: Archiv

Im Rahmen einer Videokonferenz erläuterte Christiane Marks vom „Netzwerk Innenstadt“ den Ratsmitgliedern den Sachstand der Planungen. Im Kern gehe es darum, gemeinsam mit Bürgern, Unternehmen und weiteren interessierten Beteiligten, eine Strategie zu entwickeln, wie die Digitalisierung genutzt werden könne, um Billerbeck zu einer widerstandsfähigen Stadt zu machen, heißt es. Dabei könnten alle Lebensbereiche, auch die gesellschaftlichen und sozialen, einbezogen werden.

Nach dieser einjährigen Strategiephase, während der auch schon kleinere Projekte umgesetzt werden, geht es in die Umsetzung. Welche Projekte verwirklicht werden, soll im Rahmen von Bürgerbeteiligung entwickelt werden. Die beiden Themen Bürgerbeteiligung und Mobilität stehen im Mittelpunkt des Förderantrages, der derzeit vorbereitet wird, so die Stadtverwaltung.

Digitale Anwendungen und Angebote könnten laut Stadt das Leben vereinfachen, Menschen miteinander vernetzen und die Teilhabechancen der Bevölkerung verbessern. Dabei seien die Sinnhaftigkeit des Einsatzes digitaler Technologien und die ganzheitliche Betrachtung der Digitalisierung für die Stadt Billerbeck von großer Bedeutung. Digitalisierung bezeichne nicht bloß die Umwandlung analoger Angebote in digitale, sondern vielmehr die Etablierung vernetzter und intelligenter, smarter Leistungen und Strukturen. Mit unterschiedlichen Strategiekonzepten und Förderprogrammen will die Stadt auf die Herausforderungen reagieren, denen Kommunen gegenüberstehen.

Im Rahmen der Teilnahme an dem Projekt „Netzwerk vor Ort – Smart Cities“ des Netzwerkes Innenstadt NRW seien bereits interkommunale Strategiewerkstätten durchgeführt und erste konzeptionelle Ansätze für eine Smart City erarbeitet worden, wie die Stadt informiert.

In der gemeinsam mit dem Kreis Coesfeld und allen kreisangehörigen Kommunen entwickelten Digitalisierungsstrategie („Coesfeld 12.0 – Im Kreis gemeinsam digital“) würden bereits Handlungsfelder definiert, in denen mithilfe digitaler Technologien und smarter Lösungen die Daseinsvorsorge gesichert, die Gemeinschaft gefördert, die Lebensqualität gesteigert und der Standort zukunftsfähig gestaltet werden soll. Die Digitalisierungsstrategie diene laut Stadtverwaltung als Leitbild bei der Umsetzung smarter Maßnahmen in den Bereichen Verwaltung, Bildung, Wirtschaft, Innenstadt/Dorfmitte, Mobilität, Gesundheit, Tourismus und Kultur und als Grundlage für die Entwicklung einer Smart-City-Strategie für das Förderprogramm „Modellprojekt Smart Cities“.

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