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Pankratiusschüler nehmen Abschied von Förderschule auf Haus Hall

„Danke für das Willkommensein“

Gescher

Zwei Jahre lang sind die Grundschüler der Pankratiusschule in den Räumen der Förderschule Haus Hall zu Gast gewesen. Sie mussten mit Beginn der dritten Schulklasse ihr altes Gebäude in der Armlandstraße verlassen, weil es saniert worden ist. Als Viertklässler wechseln diese Kinder nun zu einer weiterführenden Schule.

Die Pankratiusschüler bedankten sich bei jedem der 210 Förderschüler von Haus Hall für deren Gastfreundschaft mit einem Glas Honig. Foto:

Doch hieß es, Abschied zu nehmen von der vorübergehenden Unterrichtsstätte in Haus Hall und von den Förderschülern. Die Pankratius-Schüler und ihre Lehrerinnen Schlüter-Döking und Vukovic verabschiedeten sich mit viel Gesang von der Haus Haller Abschlussklasse und Schulleiter Nondorf.

„Danke für uns´re Klassenräume, danke für das Willkommensein, danke für Blumen, Wiese, Bäume, schöner kann´s nicht sein…“, hallte es laut über den Innenhof, auf dem sich mehr als 200 Schüler mit ihren Klassenlehrern versammelt hatten.

Der Dank wurde von Lehrern und Schülern von Haus Hall, musikalisch und von Gitarren begleitet, erwidert. Zum Schluss erhielten alle 210 Förderschüler je ein Honigglas als Dankeschön für die wunderbare Zeit auf Haus Hall. Die Gläser hatte die Landwirtin und Imkerin Steffi Eing gespendet. Der Honig stammt aus der eigenen Hofimkerei in Tungerloh-Capellen und wurde auf den umliegenden Wiesen und Flächen produziert.

Vor zwei Jahren sind die damaligen Drittklässler der Pankratius-Schule aufgrund der Sanierungs- und Neubauarbeiten in die Räumlichkeiten der Stiftung Haus Hall umgezogen. Sie wurden dort im Sommer 2019 herzlich von Schulleitung und den Haus-Hall-Schülern empfangen.

„Es war eine tolle Zeit, besonders schön sind der Sandkasten und der große Spielplatz“, berichtete eine Schülerin. Die Pankratius-Schüler haben sich auf Haus Hall sehr wohlgefühlt und sind auch mit den eigenen Schülern gut ausgekommen, hieß es. Es habe sich ein guter Umgang mit Schülern ohne und mit Behinderung entwickelt.

Leider konnten aufgrund der strengen Corona-Hygienemaßnahmen nicht alle anfangs geplanten Aktivitäten (Werkstatt- und Küchennutzung) durchgeführt werden, aber dennoch wurden die Spielplätze, die Sportgeräte und zuletzt auch der Niedrigseilgarten mit viel Freude genutzt.

Die Zeit auf Haus Hall sei eine besondere Erfahrung für die Schüler gewesen, die diese schöne Zeit sicher nicht so schnell vergessen werden.

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