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Landesbetrieb Straßen NRW baut Radweg entlang der Landstraße 506 und sorgt für Lückenschluss

Endlich sicher auf der Beerlager Straße

billerbeck

Ein großer Wunsch vieler Billerbecker und ein dringendes Anliegen der Verwaltung wird endlich erfüllt: An der Beerlager Straße/Landstraße 506 baut der Landesbetrieb Straßen NRW im nächsten Jahr einen Radweg – und das zum Teil sogar auf beiden Seite der Fahrbahn.

Von Ulrike Deusch

An der Beerlager Straße gibt es vom Bahnhof bis zur K 13 keinen Radweg. Die typische Situation ist auf dem Foto zu sehen. Die Karte zeigt ganz grob, wie der neue Radweg ab Hahnenkamp/Weihgarten zunächst beidseitig und nach der Freilichtbühne einseitig verläuft. Foto: Foto:ude/Karte Stepmap

Kein Wunder, dass neben Bürgermeisterin Marion Dirks auch die meisten Vertreter im Stadtentwicklungs- und Bauausschuss Lob für die Planung äußerten, die zwei Fachleute aus dem Landesbetrieb vorstellten. Allein Dr. Rolf Sommer (Grüne) fand den Neubau „überflüssig“. Man könne bereits heute ohne Radweg stadteinwärts über K 13, Aulendorfer Weg und Hahnenkamp sicher am Bahnübergang wieder auf die Beerlager Straße kommen. Andreas Groll (CDU) sprach von einer „sehr sehr gelungenen Lösung“, Thomas Schulze Temming (CDU) freute sich über den „enormen Zuwachs an Sicherheit“ und Frank Wieland (FDP) betonte, wie wichtig für Radfahrer ein direkter und sicherer Weg zum Bahnhof sei. „Ich bin froh und dankbar, dass die Maßnahme endlich angepackt wird“, sagte Marion Dirks. Auch aus touristischen Gründen sei der Lückenschluss wünschenswert.

Aktuell läuft von der Kreuzung mit der Darfelder Straße aus seitlich der Beerlager Straße stadtauswärts eine markierte Spur für Radfahrer auf der Fahrbahn, stadteinwärts ein Radweg. Beide enden ungefähr in Bahnhofshöhe. Genau hier, hinter der Kreuzung Beerlager Straße/Hahnenkamp/Weihgarten, setzt der Landesbetrieb an. Auf der stadtauswärts gesehen linken Seite wird ein zwei Meter breiter Geh-/Radweg gebaut, stadtauswärts gesehen rechtsv misst der Radweg 2,50 Meter. Beide Radwege werden bis rund 100 Meter hinter dem Ortsschild gemeinsam geführt, dann endet der Radweg auf der Freilichtbühnenseite etwa in Höhe des Busparkplatzes. Dort entsteht eine Querungshilfe, damit Radfahrer und Fußgänger sicher über die Straße kommen und auf der anderen Seite ihren Weg fortsetzen können. Der dortige Radweg, dann 2,50 Meter breit, läuft bis zur Kreuzung mit der K 13 und wird an den Bürgerradweg angeschlossen. Eine weitere Querungshilfe zum Wirtschaftsweg ist geplant, auf dem Radtouristen und Spaziergänger unterwegs sind.

Gut einen Kilometer lang ist die Strecke, die für den Lückenschluss sorgt. 1,4 Millionen Euro investiert der Landesbetrieb, aber die Stadt Billerbeck muss zur Finanzierung beitragen und zwar 45 000 Euro. Dem stimmte der Ausschuss bei zwei Enthaltungen aus den Reihen der Grünen zu. Die sprachen noch den Umstand an, dass für den Radwegebau auf der stadtauswärts linken Seite Bäume gefällt werden müssen. Das sei angesichts des begrenzten Platzes nicht zu vermeiden, führte der Vertreter von Straßen NRW aus, versicherte aber, dass die Maßnahme durch einen landschaftspflegerischen Plan begleitet werde. Ein besonders Anliegen war dem Ausschuss auch die Sicherheit an den Einmündungen Hahnenkamp und Auf dem Berge. Die Fachleute versprachen, diesen Punkt besonders zu beachten.

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