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Am Wochenende ist Spring- und Dressurturnier auf der verbesserten Anlage in Hamern

Große Terrasse und schicke Meldestelle

Billerbeck

Michael Fliß, Vorsitzender des Zucht-, Reit- und Fahrvereins Billerbeck, und Geschäftsführerin Marlies Schmidt sind allerbester Stimmung. Passend zum Reit- und Springturnier am Samstag und Sonntag (26./27. 6.) ist die Aufwertung der Anlage in Hamern so weit fortgeschritten, dass sich Gäste und Besucher nicht nur auf gute sportliche Bedingungen, sondern auch auf ein angenehmes Ambiente einstellen können.

Von Ulrike Deusch

Sand wird auf den Rasenplatz gestreut (kl. Bild), damit der Untergrund nicht rutschig ist. Dafür ist Andreas Holtkamp (l.) verantwortlich, der mit dem Vorsitzenden Michael Fliß (r.) und Geschäftsführerin Marlies Schmidt beim Ortstermin auf der Anlage ist. Oben die neue Meldestelle. Foto: Foto: ude

Wo vorher drei Container als Meldestelle dienten, ist durch eine Einhausung mit Holz eine attraktive Anlaufadresse entstanden. Die Terrasse wurde vergrößert, die Gebäudefassade dahinter saniert, das Dach erneuert und verlängert – so dass der Aufenthalt und die Nutzung der Cafeteria ab sofort noch komfortabler sind. 200 000 Euro investiert der Verein – mitgerechnet ist da auch schon die Erweiterung des Aufenthaltsraums, die für den Herbst geplant ist. Fördermittel haben die Reiter vom Land und von der Sparkassenstiftung bekommen. Aus Leadermitteln ist noch die Anschaffung neuer Richterhäuschen und mehrerer Bänke möglich.

„Wir freuen uns, dass wir den Reitern endlich wieder ihren Sport anbieten können, den sie so lange vermisst haben“, nimmt Michael Fliß Bezug auf den Turnierbetrieb. Er ist dankbar, dass viele Sponsoren das Turnier unterstützen – obwohl viele von ihnen wegen der Pandemie eine harte Zeit hinter sich haben. Der Schwerpunkt der Reitertage liegt auf den Springwettbewerben, aber auch auf dem Dressurplatz werden sich Pferde und Reiter messen.

Beim Springen auf dem Hauptplatz stehen unter anderem diverse Sichtungsprüfungen und Qualifikationen an, informiert Marlies Schmidt. Insgesamt sind über 20 Prüfungen auf dem Turnierplan. Die Klassen reichen von E (Einsteiger) bis M (mittelschwer). Mit 700 bis 730 Nennungen rechnen die Veranstalter. „Das Turnier ist vor allem auf Amateure ausgerichtet, aber wir erwarten auch einige Profis“, ist Marlies Schmidt sicher – vor allem wegen der Qualifikations-Möglichkeiten.

Von etwa 9 bis 17.30 Uhr wird an beiden Tagen Pferdesport geboten. „Besonders attraktiv für die Zuschauer sind die beiden Nachmittage, wenn sie sich bei Kaffee und Kuchen auf die Terrasse setzen können“, lädt Michael Fliß ein. Unerlässlich sind ein Mund-Nase-Schutz sowie Nachweise über einen Negativ-Test oder die komplette Impfung oder die Genesung von Covid 19.

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