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Karnevalsumzug erneut abgesagt

Kein „Rabitzka“ an Altweiber

Billerbeck

Es wäre der 291. närrische Lindwurm gewesen, der sich an Altweiber (24. Februar) durch die Billerbecker Innenstadt geschlängelt hätte. Doch nun steht fest: Es werden an diesem Tag keine witzig verkleidete Fußgruppen, keine kunterbunt geschmückten Wagen durch die Stadt ziehen und es wird kein von allen Seiten laut gerufenes „Rabitzka“ geben. Der traditionelle Karnevalsumzug ist abgesagt und fällt damit pandemiebedingt bereits zum zweiten Mal komplett aus. Nachdem noch rechtliche Fragestellungen abgeklärt werden mussten, hat die Interessensgemeinschaft Karneval diesen Entschluss gemeinsam mit der Stadt Billerbeck gefasst.

Von Stephanie Sieme

Der Karnevalsumzug fand letztmalig im Februar 2020 statt. Schon im vergangenen Jahr musste die närrische Brauchtumsveranstaltung pandemiebedingt ausfallen. Foto: Foto: Archiv

Dass der Karnevalsumzug erneut ausfällt, sei natürlich schade, aber das Infektionsrisiko sei zu groß, wie die Interessensgemeinschaft im Gespräch mit unserer Zeitung mitteilt. Ein weiterer Grund sei auch die Planungsunsicherheit. „Irgendwann muss man eine Reißleine ziehen“, heißt es seitens der Interessensgemeinschaft.

Den Karnevalsumzug auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, wie es beispielsweise bereits die Karnevalsmetropole Düsseldorf plant, sei für die Billerbecker Interessensgemeinschaft keine Option, heißt es auf Nachfrage unserer Zeitung. Der Karneval sei eine Brauchtumsveranstaltung, die eben mit einem gewissen Zeitpunkt verknüpft sei.

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