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Grundstein gelegt für vier neue Mehrfamilienhäuser am Gantweger Kley/ Brunnenweg

Mangel an Wohnraum beheben

Billerbeck

„Dieses Projekt trägt dazu bei, den Mangel an Wohnraum zu beheben“, freute sich Bürgermeisterin Marion Dirks. Sie war zu Gast bei der Grundsteinlegung für den Neubau von Wohnungen der Wohnungsbau- und Siedlungsgenossenschaft (WSG) am Gantweger Kley/ Brunnenweg in Billerbeck. Oliver van Nerven, WSG-Vorstand, begrüßte neben der Bürgermeisterin auch die zahlreichen weiteren am Bauvorhaben Beteiligten.

Von Iris Bergmann

Mussten bei der Grundsteinlegung handwerkliches Geschick beweisen: (Mitte v.l.) Oliver van Nerven (Vorstand der WSG), Ruth Meyerink (Geschäftsführerin Stift Tilbeck) und Bürgermeisterin Marion Dirks. Foto: Foto: Iris Bergmann

Ursprünglich haben auf dem Grundstück drei Mehrfamilienhäuser mit 29 Wohneinheiten aus dem Baujahr 1960 gestanden, wusste Oliver van Nerven. „Wir haben uns für einen Neubau entschieden, da wir nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand einen neuzeitlichen Komfort, energetische Qualität oder barrierefreien Zugang hätten herstellen können“, begründete er.

Bereits im vergangenen November waren einvernehmliche Vereinbarungen mit den bisherigen Mietern über einen Umzug getroffen worden, sodass im Mai die Altgebäude abgerissen werden konnten. Baugenehmigung und Förderbescheide liegen vor, und im August konnte der Baubeginn erfolgen.

Nun entstehen dort vier Mehrfamilienhäuser mit 27 öffentlich geförderten und sechs frei finanzierten Wohnungen. Die Größen variieren zwischen 50 Quadratmetern für eine Person, 65 bis 70 Quadratmetern für zwei Personen sowie 80 Quadratmetern für drei bis vier Personen. Alle Einheiten haben entweder Terrasse, Balkon oder Loggia. Eine Wohnung soll für gemeinschaftliche Aktivitäten bleiben.

Das Besondere an den Neubauten: Ein Teil der Wohnungen wird an Betreute des Stiftes Tilbeck vermietet, worüber sich Geschäftsführerin Ruth Meyerink freute. „So findet jeder seinen Platz an diesem Ort“, betonte Oliver van Nerven.

Das gesamte Investitionsvolumen beträgt 5,8 Millionen Euro, das sich aus Fördermitteln, KfW-Mitteln und Eigenkapital der WSG zusammensetzt. Die Miete für die Wohnungen wird bei 5,80 Euro pro Quadratmeter liegen, und fertiggestellt sein soll der Neubau etwa Mitte 2023.

Wie es sich für eine traditionelle Grundsteinlegung gehört, wurden Münzen und eine aktuelle Ausgabe des Billerbecker Anzeigers fachgerecht in eine sogenannte Zeitkapsel eingeschweißt.

Vorstandsmitglied Oliver van Nerven, Bürgermeisterin Marion Dirks und die Geschäftsführerin des Stiftes Tilbeck, Ruth Meyering, mussten unter den Augen der Gäste ihre handwerklichen Fähigkeiten beweisen und die Metallrolle in einen vorbereiteten Quader legen und mit Stein, Kelle und Speiß zumauern. Ganz fachmännisch gelang das nicht, aber für kleine Korrekturen waren ja die Experten am Bau da.

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