1. www.azonline.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Billerbeck
  6. >
  7. Nur ein Elternteil soll für jedes Kind kommen

  8. >

Anmeldewoche an der Anne-Frank-Gesamtschule unter Corona-Bedingung

Nur ein Elternteil soll für jedes Kind kommen

Billerbeck/Havixbeck. In der kommenden Woche können Eltern ihre Kinder an der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) verbindlich anmelden. Vor drei Jahren haben die Kommunen Havixbeck und Billerbeck entschieden, dass in Havixbeck vier und in Billerbeck zwei Klassen eingerichtet werden. Zwar entscheidet die Schulleitung, wo die Schüler jeweils zur Schule gehen, „aber wir werden die Wünsche der Eltern berücksichtigen“, sichert Schulleiter Dr. Torsten Habbel in einer Pressemitteilung zu. „Es ist selbstverständlich, dass Billerbecker Kinder in Billerbeck und Havixbecker Kinder in Havixbeck zur Schule gehen. Da wir nur in Havixbeck eine Bläserklasse anbieten, kann es allerdings sein, dass Billerbecker Eltern ihre Kinder für den Standort Havixbeck anmelden möchten.“ Die AFG geht davon aus, dass erneut mehr Kinder angemeldet werden, als sie aufnehmen kann. „Die Reihenfolge der Anmeldung darf für die Entscheidung, wer aufgenommen wird, keine Rolle spielen“, betont Habbel ausdrücklich. Mit Blick auf die strengen Vorgaben des Schulgesetzes ist für den Schulleiter das Kriterium der Leistungsheterogenität entscheidend: „Gesamtschule ist so erfolgreich geworden, weil wir sehr leistungsstarke, eher durchschnittlich begabte Schüler sowie Schüler, die mehr Unterstützung benötigen, in einem ausgewogenen Verhältnis aufnehmen. In dieser Bandbreite der Leistungsheterogenität liegt unsere Stärke, denn sie bildet unsere Gesellschaft in der Schule ab und Schülerinnen und Schüler bereichern sich gegenseitig auf hohem Niveau“, betont Habbel.

Allgemeine Zeitung

Schulleiter Dr. Torsten Habbel, Abteilungsleiterin Vera Thomas, Beratungslehrer Johannes Fastermann, Oberstufenleiterin Jeanette Reineke sowie die Sekretärinnen Sylvia Dreger und Ulrike Stahl freuen sich auf die Anmeldungen vieler Schüler mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten und Begabungen. Foto: AFG

Die AFG hat ein vorgezogenes und verkürztes Anmeldeverfahren, damit diejenigen Eltern, deren Kinder die AFG nicht aufnehmen kann, eine andere Schule suchen können. „Denn diese starten mit ihrer Anmeldung erst, wenn wir das Verfahren abgeschlossen haben“, erläutert der Schulleiter.

Zahlreiche Eltern hätten ihr Kind bereits online über die Homepage angemeldet. Mit diesem Schritt verbunden ist eine Terminvergabe für die persönliche Anmeldung in der Schule. „So vermeiden wir nicht nur unnötige Wartezeiten, sondern können die Anmeldung unter den Maßnahmen der Corona-Schutzverordnung durchführen“, erläutert der Schulleiter. Es soll jeweils nur ein Elternteil ohne Kind kommen. Eine Schülerin begrüßt sie dann im Eingangsbereich und führt sie zu einem der fünf Anmelderäume. Aufgrund der großen Nachfrage sind alle Termine für Montag und Dienstag bereits vergeben, doch am Donnerstag seien noch mehrere Zeitfenster frei.

Parallel zur Anmeldung der fünften Klasse können auch Schüler für das Oberstufenzentrum angemeldet werden. Doch diese haben auch noch nach dem 6. Februar die Möglichkeit dazu. Gymnasialschüler können nach der 9. Klasse wechseln, Haupt-, Real-, Gemeinschafts- und Sekundarschüler können mit dem Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe in die Sekundarstufe II aufgenommen werden. Vorausgesetzt wird eine Beratung von der Oberstufenleiterin Jeanette Reineke. Die Schule bittet um eine Voranmeldung (Tel.: 02507/983060), damit ein Gesprächstermin in der Anmeldewoche vereinbart werden kann.

Startseite