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Stadt schlägt Niedrigseilgarten auf Spielplatz im Weihgarten vor

Parcours-Abenteuer auf Kniehöhe

Billerbeck

Für die Anlegung eines Niedrigseilgartens hat die Stadt Billerbeck den Spielplatz im Weihgarten als geeignete Fläche ins Auge gefasst. Das geht aus der Sitzungsvorlage des städtischen Ausschusses für Generationen und Kultur hervor, der am Donnerstag (2. 9.) im Sitzungssaal des Rathauses tagt. Darin schlägt die Stadtverwaltung der Politik vor, für den Bau des Niedrigseilgartens Fördermittel zu akquirieren.

Für die Anlegung eines Niedrigseilgartens hat die Stadt Billerbeck den Spielplatz im Weihgarten als geeignete Fläche ins Auge gefasst. Kletter- und Rutschturm sowie das Klettergerüst sollen dafür abgebaut, die Schaukel versetzt werden. Foto: Foto: Stephanie Sieme

Bislang gibt es in der Domstadt noch keinen solchen Niedrigseilgarten. Dabei handelt es sich um einen bodennahen, etwa kniehohen Parcours aus verschiedenen Kletter-, Balancier- und Hangelelementen, der auch für jüngere Kinder geeignet ist. „Die Balancier- und Hängeelemente bilden einen Abenteuerparcours, der den Kindern nicht nur Spiel und Spaß bietet, sondern auch die Entwicklung entsprechend fördert“, heißt es wortwörtlich in der Sitzungsvorlage für den Ausschuss. Und weiter: „Für die Überwindung der unterschiedlichen Hindernisse werden Koordination, Geschicklichkeit und motorische Fähigkeiten angesprochen.“

Angefragt worden sei Stadt Billerbeck in Sachen Niedrigseilgarten. Sie habe nach einer geeigneten Fläche geschaut und diese mit dem Spielplatz im Weihgarten gefunden. „Dieser Standort bietet sich an, da Wander- und Radwege hier vorbeiführen und die Freilichtbühne von jungen Leuten und Familien viel besucht wird“, heißt es in der Begründung seitens der Stadtverwaltung in der Sitzungsvorlage für den Ausschuss Generationen und Kultur. Der Kletter- und Rutschturm sowie das Klettergerüst sollen dafür abgebaut, die Schaukel versetzt werden.

Die Kosten für die Umsetzung, inklusive Erneuerung von Zaun, Bänke und Mülleimer, schätzt die Stadt Billerbeck auf rund 40 500 Euro. Ein Antrag auf Fördermittel könnte laut Vorschlag der Stadtverwaltung beim Leader-Programm gestellt werden. 65 Prozent der Kosten könnten darüber bezuschusst werden.

 Die Sitzung des Ausschusses beginnt um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Interessierte Zuhörer sind willkommen. Für die Teilnahme gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Vor der Sitzung findet die traditionelle Spielplatz-Bereisung der Ausschussmitglieder statt. Folgende Spielplätze werden besichtigt: 16 Uhr Oberlau I, 16.20 Uhr Oberlau II, 16.50 Uhr Schildstuhl, 17.10 Uhr Graute Laun und 17.30 Uhr Weihgarten. Anwohner sind willkommen.

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