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Drei Magier begeistern ihr Publikum mit verblüffenden Tricks

Spaß- und Schockfaktor inklusive

Billerbeck

„Bitte stehen sie auf, legen die Hand aufs Herz und sprechen mir Folgendes nach: Hiermit schwöre ich, dass ich nicht filme oder fotografiere oder irgendeine Sch… mit dem Handy mache heute Abend. Wer das nicht befolgt, muss nackt durch den Saal laufen.“ Bereits diese Ansage von Magier Christopher Köhler aus dem „Off“ erheiterte die Besucher am Samstag in der ausverkauften Stadtaula in Billerbeck. Sie waren gekommen, um „Die Magier 3.0 – Die Comedy Magic Show“ zu sehen – von und mit Köhler, der nicht umsonst den Zusatz „Der Lustige“ trug. Mit seinen Zaubertricks und seiner Anmoderation für den Auftritt seiner Kollegen Lars Ruth als „Der Mentalist“ und Mellow alias Marco Weissenberg als „Das Wunderkind“ erstaunte und erheiterte er die Besucher gleichermaßen.

Von Elvira Meisel-Kemper

Christopher Köhler sorgte mit seinem „Kohlensäureroulette“ für Lacher.

Köhler warnte die vielen Kinder im Saal, seine Zaubertricks nachzumachen, denn die seien sehr gefährlich und manchmal sogar ekelhaft anzuschauen. Immer wieder holten er und seine Kollegen sich Besucher als Assistenten auf die Bühne. Im Beisein von Andrea und Claudia as er einen Faden, den er am Ohr wieder herauszog. Als er einen Angelhaken verschluckte, hielt das Publikum die Luft an. Fünf Fäden hingen aus seinem Mund, nur an einem sollte der Haken baumeln. Eine Besucherin, die sich anfangs scheute, sollte sie ruckartig einen nach dem anderen herausziehen.

Köhler hatte weitere „Schocktricks“ auf Lager, die er mit Hilfe des Publikums ausführte. Er nannte sie das „Kohlensäureroulette“ mit fünf Coladosen, von denen er eine vorher kräftig geschüttelt hatte. Nacheinander öffneten er und Besucherin Andrea die Dosen, die er dann an den Bühnenrand für das Publikum stellte. Es war die letzte Dose, die mächtig spritzte.

Ganz anders agierten seine Kollegen. Lars Ruth war der „Mentalist“, der Gedanken lesen konnte. Fünf Besucher holte er auf die Bühne, ließ sie in der Manier von Zeugen eines Unfalls ihre Beobachtung zeichnen. Ohne zu wissen, wer welche Zeichnung gemacht hatte, analysierte er das Wesen und Denken und ordnete sie der richtigen Person zu. Auch das erzeugte pure Bewunderung im Publikum. Ebenso seine Aktion, in der die Besucher Zettel mit Fragen an die Zukunft beschriften und nur ihre Initialen drauf schreiben sollten. Mit verbundenen Augen, ohne die Zettel angeschaut zu haben, erriet er die richtigen Initialen, ihr Sternzeichen und ihre Frage an die Zukunft.

Der Newcomer in der Riege der Magier war Marco Weissenberg alias Mellow. Er hatte Tricks mit dem Zauberwürfel Rubiks Cube drauf. Besucherkind Julius durfte auf der Bühne nach seinem Willen den Würfel verdrehen. Mellow hatte dieselbe Konstellation auf seinem Würfel, den er aus einem simplen Pappkarton holte und zwar auf allen sechs Seiten. Humorvoll und spritzig kam auch sein Auftritt rüber.

Überwältigend war der Applaus für die drei Magier, die nach zwei Jahren Zwangspause endlich wieder lebendige Menschen sahen und lebendigen Beifall ernten durften.

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