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Schwimmfähigkeit wird bei „Sportplatz Kommune“ gefördert

Sportentwicklung vor Ort stärken

Billerbeck

Sie ist ein Baustein des Projektes „Sportplatz Kommune“: die Schwimmoffensive. In den Sommerferien werden im Freibad sieben Schwimmkurse für Billerbecker Grundschüler mit qualifizierten Übungsleitern durchgeführt. 47 Kinder werden daran teilnehmen. „Nächste Woche geht es los“, sagt Projekt-Kümmerin Katharina Ahlers. Jeder Kurs geht über zwei Wochen, findet von montags bis freitags statt. Täglich eine Stunde.

Von Stephanie Sieme

Freuen sich darüber, dass die Schwimmkurse im Freibad nun stattfinden können: (v.l.) Katharina Ahlers (Projekt-Kümmerin), Bernd Heuermann (Kreissportbund), Adi Bautsch (Badleiter), Bürgermeisterin Marion Dirks, Monika Brinks (Ludgeri-Grundschule), Hubertus Messing (Stadt Billerbeck). Foto: Foto: Stephanie Sieme

Bei „Sportplatz Kommune“ handelt es sich um ein Förderprogramm des Landes NRW. Es ist ein gemeinsames Projekt der Staatskanzlei NRW und des Landessportbundes. Ziel ist es, die Kinder- und Jugendsportentwicklung vor Ort in den Kommunen zu fördern. Fördergelder in Höhe von 25 500 Euro hat die Stadt Billerbeck für eigene Projekte vor Ort erhalten. „Wir sind stolz, dass wir berücksichtigt wurden“, betont Katharina Ahlers.

Neben den Schwimmkursen im Freibad sind weitere Projekte, die von der Stadt Billerbeck und dem Kreissportbund verantwortet und koordiniert werden, in den beiden Jahren 2021 und 2022 geplant. So sollen beispielsweise Schul-AGs in den Sportverein überführt werden. „Bei einer Basketball-AG ist das bereits der Fall. Wir haben jetzt wieder eine Basketball-Abteilung im Verein“, freut sich Katharina Ahlers (Geschäftsführerin des DJK-VfL). Der Billerbecker Sportverein kooperiert dabei mit der Anne-Frank-Gesamtschule und SW Havixbeck. Ausgebaut werden sollen im Rahmen von „Sportplatz Kommune“ auch Angebote für Kinder unter acht Jahren. Durchgeführt werden soll im Sportunterricht der Schulen auch ein „Sport-Karussell“. Dabei lernen die Schüler im Unterricht die unterschiedlichsten Sportarten kennen. Ziel von „Sportplatz Kommune“ sei es, so Katharina Ahlers, dass das Netzwerk aller Akteure rund um den Sport gestärkt werde. Auch Kindertageseinrichtungen sollen mit ins Boot geholt werden.

Die Schwimmkurse sollten eigentlich schon im vergangenen Jahr starten. Wegen der Corona-Pandemie mussten sie verschoben werden. Auch im Lehrschwimmbecken durfte kein Schwimmunterricht stattfinden, so Hubertus Messing (Stadt Billerbeck). Möglichkeiten bei privaten Anbietern gab es ebenfalls nicht. Dass sie nun stattfinden, „ist umso wichtiger“, betont Bürgermeisterin Marion Dirks. Über die Ludgeri-Grundschule ist eine Abfrage bei den Eltern erfolgt, „um das Interesse zu erkunden“, erzählt Lehrerin Monika Brinks. „Es gab gute Rückmeldungen.“ Die ursprüngliche Planung musste sogar aufgestockt werden. Durch die Förderung sind die Schwimmkurse für die Kinder kostenlos. Mit fast 3000 Euro werden sie finanziert. Katharina Ahlers: „Wichtig ist, dass die Eltern auch nach den Kursen weiterhin regelmäßig mit den Kindern schwimmen gehen.“

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