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Planungen flexibel gestaltet

Stadtfest: Entscheidung steht noch aus

Billerbeck

„Noch wollen wir das Stadtfest nicht verloren geben“, sagt Axel Kuhlmann, Mitarbeiter der Stadt Billerbeck und Vorstandsmitglied der Kaufmannschaft „Billerbeckerleben“ gegenüber unserer Zeitung. Was aber am Ende stattfinden kann und in welcher Größe – das stehe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Das Stadtfest ist für den 18. und 19. September terminiert. „Wir sind so vorbereitet, dass wir alles machen könnten“, sagt er. Von der traditionellen Größe wie in den vergangenen Jahren bis zu einer abgespeckten Variante ähnlich wie in 2020. Man sei bei den Planungen flexibel, sagt auch Jürgen Maas von der Stadt Billerbeck.

Von Stephanie Sieme

2019 hat das Stadtfest, das traditionell mit dem Open-Air-Konzert auf der Bühne am Dom eingeläutet wird, letztmalig stattgefunden. Im vergangenen Jahr musste es pandemiebedingt ausfallen. Foto: Foto: Elvira Meisel-Kemper

Nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung seien Volksfeste, zu denen auch das Stadtfest gehört, bislang noch untersagt, sie wären aber ab dem 27. August wieder erlaubt – abhängig aber von der aktuellen Inzidenzstufe mit unterschiedlichen Auflagen. Derzeit herrscht im Kreis Coesfeld die Inzidenzstufe 1. Dann wäre bei einer Besucherzahl bis zu 1000 Personen das Vorlegen eines negativen Testergebnisses erforderlich, das auch kontrolliert werden müsste, wie Kuhlmann erklärt. Eine Kontaktnachverfolgbarkeit müsse ebenfalls gewährleistet werden. Ein Hygienekonzept müsste erarbeitet und genehmigt werden. „Wir müssen weiter beobachten, wie sich die Gesamtsituation entwickelt“, so der Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Zudem gilt die aktuelle Corona-Schutzverordnung nur noch für rund zwei Wochen, dann werde eine neue erwartet. Und was nach der neuen Verordnung möglich sei, wisse man nicht. „Wir hängen noch in der Luft“, bringt es Kuhlmann auf den Punkt. Nichts sei bislang entschieden. Ob ein Stadtfest stattfinden kann oder nicht, wisse man noch nicht. Man müsse abwarten.

Auch für den Billerbecker Weihnachtsmarkt, der traditionell immer am 1. Adventswochenende in der Domstadt stattfindet und im vergangenen Jahr pandemiebedingt abgesagt wurde, laufen die Planungen. Kuhlmann: „Aber hier haben wir noch mehr Ungewissheit und noch mehr Planungsunsicherheit.“

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