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Hinweisschilder machen auf Projekt „Vielfalt am Wegesrand – Kreis Coesfeld blüht auf“ aufmerksam

Wertvolle Lebensräume schaffen

Billerbeck. Mit dem Frühjahr erwachen die Wegränder im Kreis Coesfeld wieder zum Leben und zeigen ihr botanisches Potential. Besonders artenreiche Säume dienen in der Initiative des Naturschutzzentrums „Vielfalt am Wegesrand – Kreis Coesfeld blüht auf“ als Spenderflächen. Ihr Mahdgut wird im Sommer für die Anreicherung artenärmerer Standorte genutzt. Auf diese Weise werden heimischen Pflanzen erhalten und wertvolle Lebensräume – unter anderem für Insekten – geschaffen, wie das Naturschutzzentrum informiert.

Allgemeine Zeitung

Artenreiche Säume, die der Mahdgutübertragung dienen, werden durch diese Schilder gekennzeichnet. Darauf ist zu lesen: „...bitte stehen lassen“. Für die nachhaltige Nutzung der Wegränder werden aktuell Hinweisschilder in Billerbeck, Coesfeld, Dülmen, Lüdinghausen und Nottuln aufgestellt. Foto: Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld

Aktuell ist die Einsatzgruppe Naturschutz im Rahmen des Projektes unterwegs und kennzeichnet Flächen mit Hinweisschildern die sie zur Samenreife ab August mähen wird. Diese Flächen sind von großer Bedeutung für den Erhalt der Biodiversität im Kreis Coesfeld. Daher bittet das Naturschutzzentrum darum, die Schilder stehen zu lassen und die Flächen nicht zu mähen – auch, wenn es manchmal schwerfällt.

Die sogenannte Mahdgutübertragung ist aus Sicht des Naturschutzzentrums der Aussaat von Samentütchen in der freien Landschaft vorzuziehen, da die lokal vorkommenden Pflanzenarten auf diese Weise gefördert werden, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Samentütchen könnten Arten enthalten, die heimische verdrängen oder sie genetisch verändern. Weitere Informationen zum Projekt „Vielfalt am Wegesrand – Kreis Coesfeld blüht auf“ gibt es auf der Homepage des Naturschutzzentrums: | www.naturschutzzentrum-coesfeld.de

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