Ergebnis soll im März vorliegen

Abwasser-Gutachten zu Westfleisch

Coesfeld (ds). Ob die Pläne von Westfleisch, den Betrieb zu erweitern, um die Schlachtkapazitäten zu erhöhen, im Einklang stehen mit der Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union, soll jetzt ein Doppel-Gutachten klären. Wie Rolf Hackling, Leiter des Abwasserwerks, im Fachausschuss des Stadtrates mitteilte, soll das Abwasser dafür neben chemisch-physikalischen Parametern auch auf Rückstände von Antibiotika und multiresistenten Keime untersucht werden. Das Ingenieur-Büro Koenzen soll die Einhaltung der ökologischen Vorgaben checken, das Ingenieur-Büro Tuttahs & Meyer die technischen. Nach der Wasserrahmenrichtlinie darf sich die Qualität der Berkel, in die die geklärten Abwasser geleitet werden, nicht verschlechtern. Schon bis März soll das Gutachten vorliegen. Es wird dann der Bezirksregierung weitergeleitet. Als Obere Wasserbehörde genehmigt diese die Menge an Abwasser, das in die Berkel eingeleitet werden darf. Gleichzeitig ist das Gutachten aber auch Grundlage im Bebauungsplanverfahren zur geplanten Erweiterung des Schlachthofs.

Detlef Scherle

Das Fleischcenter Coesfeld von Westfleisch soll erweitert werden, um die Schlachtkapazitäten erhöhen zu können. Foto: Archiv
Startseite