Pfingstwoche in den siebziger Jahren

An alte Tradition angeknüpft

Coesfeld (mr). Wenn auch die Pfingstwoche zum wiederholten Male in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen muss, kann einem niemand die schönen Erinnerungen an diesen Veranstaltungsreigen in der Woche vor Pfingsten nehmen. Grund genug für uns, auf fünf Jahrzehnte zurückzublicken. 1973 findet diese Großveranstaltung, die auf Jahrhunderte alte Pfingsttraditionen in Coesfeld zurückgeht, erstmals in der Woche vor Pfingsten unter maßgeblicher Federführung des Verkehrsvereins statt. Der 1. Internationale Coesfelder Volkslauf wird in diesem Rahmen eröffnet. Neben einem Luftballon-Wettbewerb stehen ein Auto-Slalom in der Kaserne in Flamschen und das beliebte Stelldichein in der Promenade mit Auftritten heimischer Chöre und Kapellen auf dem Programm. Der Reinerlös aller Veranstaltungen kommt dem Bau des neuen Katharinenstifts zu Gute. Tausende von Menschen wollen das allabendliche Rendezvous in der Promenade auf keinen Fall versäumen.

Manuela Reher

Vor allem heimische Kapellen sorgen anfangs in der Promenade am Schützenwall für die musikalische Unterhaltung der zahlreichen Besucher der Pfingstwoche wie hier im Jahre 1975. Foto: Archiv
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