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Nach Vandalismus in der Silvesternacht

Böllerverbot für den Marktplatz gefordert

Coesfeld

(ds). Menschliche Exkremente vor einem Geschäft, umgeworfene Blumenkübel, ein angekokelter Olivenbaum, beschädigte Markisen, Schmauchspuren an Schaufenstern und jede Menge Müll sind die Bilanz der Silvesternacht auf dem Marktplatz. „In der Innenstadt wurde randaliert – und das ist nicht zu unterschätzen“, erklärte Annette Rabert, Inhaberin des alltours-Reisecenters, die mit dem Olivenbaum im Wert von 650 Euro selbst betroffen ist. „Ich kann nicht verstehen, warum es einigen Menschen so wichtig ist, sich immer am Eigentum anderer zu vergreifen und sinnlos Dinge zu zerstören“, sagte sie der AZ. Sie hat Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet. Enttäuscht ist sie aber auch über die Stadt Coesfeld. Schon vor Corona sei der Marktplatz Silvester immer wieder Ziel von Vandalismus gewesen. Das „Herz der Innenstadt“ sollte ihrer Ansicht nach künftig durch ein Böllerverbot geschützt werden.

Müll soweit das Auge reicht: Auf dem Marktplatz wurde in der Silvesternacht nicht nur ausgelassen gefeiert. Die anliegenden Geschäfte beklagen auch Sachbeschädigung durch Vandalismus. Foto: Foto: Jessica Demmer
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