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Pfingstwoche in den neunziger Jahren

Boom an der Berkelumflut

Coesfeld (mr). Zum ersten Mal eröffnet Bürgermeisterin Brigitte Exner 1994 die Pfingstwoche. Erstmals werden die Getränke aus Gründen des Umweltschutzes in Hartplastikbechern ausgeschenkt. Diese lösen die Pappbecher ab, die seinerzeit die Gläser abgelöst haben. Die Einführung des neuen Pfandsystems hat ihren Preis. Die Getränke werden teuerer, was die Besucher nicht davon abhält, in Scharen in die Promenade zu kommen. Eine weitere Neuerung in 1986: Erstmals spielt sich das Programm auf zwei Bühnen ab, die nebeneinander vor der Berkelumflut aufgebaut werden.

Manuela Reher

Die Pfingstwoche boomt in den neunziger Jahren auch am Nachmittag. Denn für die kleinen Zuschauer sind ein Clown und Jonglage-Künstler wie 1994 (großes Bild) oder die Gruppen der Ballettschule der Freilichtbühne zu Gast. Die kleine Julia steht beim Jugendabend auf der Pfingstwoche 1999 (kleines Bild) unverhofft im Mittelpunkt. Fotos: Archiv Foto: az

Unvergessen ist der Auftakt der Pfingstwoche 1999 für Julia. Als junges Mädchen wird sie unverhofft zum Star des Jugendabends, denn der Lead-Sänger von „6th Avenue“, ein Wolfgang-Petry-Imitator, holt sie spontan auf die Bühne. So trällert die Kleine ganz mutig den Schlager „Bronze, Silber und Gold hab’ ich niemals gewollt“ mit großer Begeisterung vor einem riesengroßen Publikum mit. Die Bühne steht damals auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, weil die Pfingstwoche wegen der Sanierung der Promenade dorthin verlegt worden ist.

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