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Kampf für eine atomwaffenfreie Welt

Bürgermeisterin will „Mayors for Peace“ beitreten

Coesfeld

(ds). Bürgermeisterin Eliza Diekmann will, dass die Stadt Coesfeld der internationalen Organisation „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) beitritt, die 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters von Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet worden ist. Diese setzt sich für die Abschaffung und Ächtung von Atomwaffen ein. Ihr gehören derzeit 8031 Mitglieder aus 165 Ländern an, darunter auch acht Städte und Gemeinden sowie der Landrat im Kreis Coesfeld.

Einmal im Jahr (am 8. Juli) hissen die „Mayors for Peace“ ihre grüne Flagge mit dem Tauben-Logo weltweit an den Rathäusern, um auf die Gefahren von Atomwaffen hinzuweisen und deren Ächtung zu fordern. Dafür will sich auch Bürgermeisterin Eliza Diekmann stark machen. Foto:

Die Bürgermeister für den Frieden rufen ihre Mitgliedsstädte auf, sich in die internationalen Verhandlungen über Atomwaffen einzumischen. Das Ziel ist, eine verbindliche Vereinbarung eines Zeitplans für die Abschaffung aller Atomwaffen und den Beschluss einer Nuklearwaffenkonvention durchzusetzen, um eine atomwaffenfreie Welt zu erreichen. Die Friedensinitiativen im Kreis Coesfeld unterstützen dieses Ziel und haben Diekmann gebeten, auch in dem Bündnis Mitglied zu werden. Diesem Wunsch will sie entsprechen, benötigt dafür aber einen Beschluss des Stadtrates. Der Punkt steht nun erstmals auf der Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses, der heute um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses tagt. | www.mayorsforpeace.org

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