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Bürgerversammlung zur Kalksbecker Heide frühestens im Frühjahr

Corona wirkt sich auf Bauplanung aus

coesfeld. Zum Beispiel das Baugebiet Kalksbecker Heide: Rund 75 Wohneinheiten sollen hier entstehen – Ein- und Zweifamilienhäuser. Eigentlich war im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens schon für Ende 2020 eine abschließende Bürgerversammlung vorgesehen gewesen, die aber angesichts der Corona-Beschränkungen nicht durchgeführt werden konnte.

Ulrike Deusch

Baukräne stehen aktuell an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet und in Lette. Das nächste größere Wohngebiet, das realisiert werden soll, ist das Neubaugebiet Kalksbecker Heide. Dort sollen ab Sommer 2022 circa 75 Wohneinheiten entstehen. Foto: Pexels

„Wegen der großen zu erwartenden Teilnehmerzahl soll sie im Frühjahr nachgeholt werden – wenn sie coronabedingt stattfinden darf“, kündigt Ludger Schmitz, Leiter des Fachbereichs Planung, Bauordnung, Verkehr, an.

Seit März 2020 haben wegen der Corona-Pandemie keine öffentlich formalen Bürgerversammlungen zu Bebauungsplänen mehr stattfinden können, informiert Schmitz weiter. Ganz zu Beginn der Corona-Zeit und auch nach den Sommerferien habe es noch Informationsveranstaltungen für einen kleinen Kreis von Teilnehmern – Eigentümer und Betroffene – unter entsprechenden Hygiene-Vorschriften geben können, etwa bei geplanten Nachverdichtungen an der Adolf-Meyer-Straße, an der Borkener Straße und der Waterfohr.

Bei kleineren Vorhaben seien Bürgerversammlungen nicht zwingend vorgeschrieben. Interessierte können sich jederzeit auf der Homepage der Stadt informieren, dort sind auch die Bebauungspläne einsehbar. Auch zur individuellen Beratung am Telefon stünden die Mitarbeiter des Fachbereichs zur Verfügung.

Nicht nur eingeschränkte Möglichkeiten Versammlungen durchzuführen haben bei der Bauleitplanung der Stadt in den vergangenen Monaten hier und da zu Verzögerungen geführt, sondern auch andere Folgen der Pandemie wirkten sich aus. Als Beispiel nennt Schmitz, dass etwa nötige Gutachten wie Verkehrszählungen nicht durchgeführt werden könnten, weil sie im Lockdown zu untypischen Ergebnissen geführt hätten.

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