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Nachfolger für den Piepenprüörker gefunden

Das „gute Wohnzimmer von Lette“ bleibt

Lette

Das ist eine Nachricht, die vielen Letteranern und Freunden des Piepenprüörkers ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte: Die urgemütliche Kneipe, kurz die „Piepe“ genannt, wird voraussichtlich im Herbst wieder ihre Türen öffnen. Das teilte Verpächterin Gerburgis Brosthaus gestern auf AZ-Nachfrage mit. Ein passender Wirt sei nun gefunden, „die Freude ist auf beiden Seiten groß“, so die Letteranerin.

Von Leon Seyock

Voraussichtlich im Herbst werden die Türen des Piepenprüörkers in Lette wieder geöffnet. Foto: Leon Seyock

Nachdem die bisherigen Betreiberinnen nach sechs Jahren den Pachtvertrag im Mai dieses Jahres haben auslaufen lassen, waren die Türen des urgemütlichen Treffpunkts fest verschlossen. Die Verpächter machten sich auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger, zuletzt unter dem Titel „Lette sucht den Superwirt.“

Mehrere potenzielle Anwärter hätten daraufhin Interesse an der Lokalität gezeigt, wie Gerburgis Brosthaus weiter berichtet. Eine hohe Priorität sei ihr dabei immer gewesen, dass der Stil der Kneipe erhalten bleibt, „eine Dönerbude oder Disko hätte nicht gepasst.“ Mit dem künftigen Pächter sei nun jemand gefunden, der „das gute Wohnzimmer von Lette“ erhalten wolle.

Der Wirt selber habe erst am Donnerstagabend die Zusage erhalten, danach verbreitete sich die Nachricht, dass die Piepe wieder öffnet, wie ein Lauffeuer. „Noch ist keine Tinte geflossen, der Pachtvertrag soll in der nächsten Woche unterschrieben werden“, informiert Brosthaus. Der künftige Betreiber der Piepe wollte gestern noch keine Auskunft erteilen – seine Ideen und Pläne wolle er zu einem späteren Zeitpunkt erläutern.

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