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Stadt verzeichnet Rekord bei den Briefwahl-Anträgen

Die Wahl in Zahlen und Fakten

Coesfeld

Wenige Tage vor der Bundestagswahl steht eines schon fest: Bei den Briefwahl-Anträgen gibt es einen neuen Rekord. Das ist aber nicht die einzige bemerkenswerte Zahl zur Wahl in Coesfeld.

Von Falko Bastos

Die Coesfelderin Rita Göcke nutzte am Dienstag die Gelegenheit zur vorzeitigen Abstimmung im Briefwahlbüro und liegt damit voll im Trend. Foto: Bastos

- Rund 29 000 deutsche Staatsangehörige ab 18 Jahren haben ihren Wohnsitz in Coesfeld und sind damit hier wahlberechtigt. 

- 12 852 betrug der Stand der Briefwahlanträge am Dienstagvormittag. Das sind fast 45 Prozent der Wahlberechtigten und jetzt schon deutlich mehr als die 10 200 Briefwähler bei der Kommunalwahl 2020. 

- 7000 davon haben ihre Unterlagen über das Internet beantragt, entweder per QR-Code, die Website der Stadt oder per E-Mail an das Wahlbüro. „Auch die schriftliche Beantragung auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ist möglich, aber der Trend geht klar zum Online-Antrag“, sagt Stadt-Sprecherin Andrea Zirkel. 

- Mehr als 1000 Anträge lagen bereits am ersten Tag nach Versand der Wahlbenachrichtigungen vor. 

- Noch bis zum Donnerstag, 23. September, 8 Uhr ist die Beantragung eines Wahlscheins mit Briefzustellung möglich. 

- Vorab abstimmen können die Coesfelder Bürger in den beiden Briefwahlbüros im Rathaus. Diese bleiben noch die ganze Woche geöffnet. Für Kurzentschlossene auch noch am Freitag (siehe Infokasten). 

- Am Sonntag öffnen die 20 Wahllokale der Stadt wie immer von 8 bis 18 Uhr. 

- 19 von ihnen sind barrierefrei. Einzige Ausnahme ist laut Stadt-Website das Wahllokal im Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg am Nebeneingang Parkplatz Bahnhofstraße, wo der Wahlbezirk 031 abstimmt.

- In den Wahllokalen sorgen 160 Wahlhelfer für den ordnungsgemäßen Ablauf und zählen anschließend die Stimmen aus.

- Zusätzlich sind in zehn Briefwahlbezirken 80 weitere Helfer im Einsatz. 0 Im Wahlteam sorgen bis zur Ermittlung des offiziellen Wahlergebnisses zehn Frauen und Männer im Rathaus für einen reibungslosen Ablauf der Wahl. 

- Rekrutiert werden die Wahlhelfer überwiegend aus der Stadtverwaltung und umliegenden Behörden. Die meisten von ihnen waren schon bei früheren Wahlen aktiv. 

- Absagen können die seit Ende Mai einberufenen Wahlhelfer nur aus triftigen Gründen. 94 Absagen gingen in Coesfeld bis zum Anfang der Woche ein, häufig aus gesundheitlichen Gründen. Diese Zahl kann bis zum Wahltag noch ansteigen. „Das stellt natürlich eine große Herausforderung dar“, so Andrea Zirkel. 

- Auf die aktive Werbung um Wahlhelfer hatte die Stadt Coesfeld anders als viele andere Städte verzichtet. Entsprechend hatten sich nur wenige Freiwillige gemeldet. Zur Landtagswahl 2022 soll sich das ändern. Andrea Zirkel hofft, dass es bis dahin möglich wird, dass sich Freiwillige über ein Online-Portal melden können.

Bis Freitagabend im Rathaus abstimmen

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