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Multifunktionshalle soll DIEK-Projekt werden

Ein Versammlungsort für alle Letteraner

Lette

Wo sie stehen könnte, ist völlig unklar, wie sie konzipiert sein muss auch und erst recht, wie viel Geld für ihren Bau benötigt wird – trotzdem wollen sich die Letteraner stark machen für eine Multifunktionshalle in ihrem Ortsteil. Einstimmig hat die Koordinierungsgruppe beschlossen, dass die Halle als weiteres Projekt ins DIEK (Dorfinnenentwicklungskonzept) aufgenommen werden soll. Das bedeutet zunächst nur, dass Ideen gesammelt und Bedarfe ermittelt werden, das Thema an Politik und Stadt herangetragen wird und mögliche Betriebs- und Finanzierungsmodelle diskutiert werden. Dr. Frank Bröckling vom Büro PlanInvent, das das DIEK fachlich begleitet, riet den Verantwortlichen, sich auch Hallen in anderen Kommunen anzusehen. Um Chancen für eine Realisierung und auf den Erhalt von Fördermitteln zu bekommen, sei es wichtig, eine möglichst breite Nutzung darzustellen, so Bröckling. Erster Beigeordneter Thomas Backes pflichtete ihm bei: „Man kriegt das nur durch, wenn man es auf mehrere Säulen stellt.“

Von Ulrike Deusch

Von 1967 stammt die Turnhalle in Lette. Eine neue Multifunktionshalle soll dem Sportverein dienen, aber ganz vielfältig nutzbar sein Foto: . Foto: Archiv

Jürgen Sicking Vorsitzender von DJK Vorwärts Lette, war in die Sitzung gekommen, um den dringenden Bedarf des Sportvereins für eine große Halle darzustellen: „Wir müssen als Sportverein in die Zukunft denken.“ Die kleine, 1967 errichtete Turnhalle an der Schule sei für das inzwischen doppelt so große Lette und seinen Sportverein nicht mehr zeitgemäß. Zugleich machte Sicking aber deutlich, dass der Sportverein zwar treibende Kraft sei, die Halle aber „für ganz Lette“ Vorteile bringen soll. „Die Multifunktionalität soll hinter diesem Projekt stehen“, so Sicking.

Das bekräftigte Dr. Heiner Kleinschneider, der berichtete, dass man mit den Vereinen bereits im Austausch stehe. „Das soll eine Initiative des ganzen Dorfes werden.“ Christian Reiling hob hervor, dass für Veranstaltungen wie Karneval, die Begegnung mit Plerguer oder das plattdeutsche Theater kein geeigneter Raum vorhanden sei, seitdem es in Lette keine Gaststätten mit großem Saal mehr gebe. „Eine solche Halle wäre wichtig für den Ort als Versammlungspunkt.“

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