185 Tonnen schwerer Autoklav beginnt Reise nach China

„Es ist eine extrem spannende Sache“

Coesfeld/Lette. Bei dem Vergleich, dass der 185 Tonnen schwere Kessel genauso funktioniert wie ein Schnellkochtopf, muss Marius Graeber ein wenig schmunzeln. Die Vorstellung ist in der Tat nicht einfach – und doch ist es das beste Beispiel: „In dem Kessel wird ein bestimmter Druck und Hitze erzeugt, womit unterschiedliche Produkte hergestellt werden“, erläutert der Geschäftsführer von Scholz Maschinenbau. Nur handelt es sich dabei nicht etwa um Kartoffeln wie in der heimischen Küche, sondern beispielsweise um Teile für Formel-1-Rennwagen oder Flugzeuge.

Leon Seyock

Auf die Reise in den Fernen Osten ging gestern der 185 Tonnen schwere Kessel. Gefertigt wurde er bei der Firma Scholz Maschinenbau. Wie Geschäftsführer Marius Graeber erklärt, sei das Unternehmen 1,5 Jahre mit diesem Projekt beschäftigt gewesen. In zwei Monaten soll die Lieferung bei dem Kunden in China eintreffen. Foto: Leon Seyock
Startseite