Coesfeld

Europa blüht an der De-Bilt-Allee auf

„Was ist denn das für eine tolle Aktion?“ Immer wieder bleiben am Samstag Passanten an der Ecke De-Bilt-Allee/Loburger Straße stehen, um zu schauen, woran sechs Freiwillige dort auf einer geschotterten Fläche arbeiten. „Wir gestalten ein klimaresilientes Beet“, erzählt Heinz Öhmann (l.), Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Coesfeld-De Bilt, unter anderen einer Gruppe der benachbarten Marienburg. Es ist ein Beitrag zur vom NRW-Europaminister unter dem Motto „Partnerschaft schafft Identifikation“ ausgerufenen Europa-Woche, die gestern zu Ende ging. Mit Zuschüssen des Ministeriums und der Coesfelder Bürgerstiftung bepflanzen die ehrenamtlichen Helfer – neben Öhmann sind das Gudrun Hüby, Maria Tekstra, Michael Wilmer, Simon Watermann und Andreas Plagge – diese Ecke rund um einen frisch gesetzten Baum, der an die Partnerschaft mit De Bilt erinnert, neu. „Es wären noch weit mehr Freiwillige gewesen. Aber wegen der Corona-Bestimmungen mussten wir die Zahl begrenzen“, erzählt Öhmann. Immer in Zweierteams setzen sie Pflanzen und Blumenzwiebeln ein. Die Fläche vorbereitet hatte dankenswerterweise der städtische Bauhof. „Silbersommer“ heißt die Staudenkomposition, die Europa an dieser Stelle demnächst im wahrsten Sinne des Wortes zum Blühen bringen soll. „Sie enthält 30 verschiedene Arten“, berichtet Gudrun Hüby (r.). Später soll auf einem Findling noch mit einem Schild der Bezug zur Partnerschaft hergestellt werden. Eine ähnliche Aktion ist auch noch in De Bilt geplant. Foto: Detlef Scherle

Allgemeine Zeitung

Foto: az
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