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Shuttleservice für über 80-Jährige seitens der DJK läuft allmählich aus

Freude über viele positive Rückmeldungen

Coesfeld (jd). Das Angebot des Shuttleservices seitens der DJK Eintracht Coesfeld für über 80-Jährige zum Impfzentrum nach Dülmen habe sich unter den älteren Menschen schnell herumgesprochen. Unter dem Strich, so zieht Organisator Martin Stricker eine Bilanz mit Blick auf das baldige Ende der Aktion, seien es rund 190 Fahraufträge, die schon ausgeführt wurden oder im April und Mai noch gebucht sind. „Nach Ablauf der noch anstehenden Impftermine werden wir die Aktion ausklingen lassen. Es ist davon auszugehen, dass in naher Zukunft die beteiligten Fahrer und Fahrzeuge wieder bei ihren Institutionen schwerpunktmäßig eingesetzt werden“, schaut er in die Zukunft. „Die nachfolgende Prioritätengruppe 2 der 70- bis 80-Jährigen können in Kürze in der Regel nach Terminvereinbarung bei dem Hausarzt geimpft werden oder wegen bestehender Mobilität die Fahrten zum Impfzentrum in eigener Regie oder durch Angehörige und Bekannte durchführen.“ Für die über 80-Jährigen steht die Rufnummer der DJK Coesfeld, Tel. 88733733, auch weiterhin für die Buchung oder Umdisponierung von Fahrterminen zur Verfügung.

Jessica Demmer

Martin Stricker hat im Februar den kostenlosen Shuttleservice für Menschen über 80 Jahren zum Impfzentrum in Dülmen ins Leben gerufen. Zahlreiche Personen, Vereine und Firmen beteiligten sich. Jetzt läuft die Aktion allmählich aus. Foto: Privat

Seit Ende Februar gibt es die von Martin Stricker ins Leben gerufene Initiative, an der sich rund 40 ehrenamtliche Fahrer mit insgesamt sieben von verschiedenen Vereinen, Kirchen und den Firmen Tönnemann und Rietmann-Leifkes zur Verfügung gestellten Fahrzeugen beteiligt haben. Die Spritkosten wurden in voller Höhe von der Bürgerstiftung Coesfeld übernommen. „Von der Geschäftsstelle der DJK wurde durch Rike Rösner die Mammutaufgabe der Fahrterminvergabe optimal über die eingerichtete und veröffentlichte Hotlinenummer abgewickelt“, blickt Martin Stricker zurück. „Besonders gut kam neben der Fahrbegleitung bei den Impflingen die Tatsache an, dass der eingesetzte Fahrer auch die komplette Impfbegleitung nebst Anmeldung, Ausfüllen der erforderlichen Formulare bis zur Impfung und die Abmeldung übernahm.“

Viele ältere Menschen hätten zwar noch Hilfe beim Buchen der Termine gehabt, aber das Fahren zum Impfzentrum sei dann doch ein Problem gewesen. „Bei zahlreichen Gesprächen äußerten viele Personen, dass sie sich das erste Mal im Leben darüber bewusst wurden, bestimmte Lebenssachverhalte nicht mehr alleine bewältigen zu können.“ Deshalb seien die Rückmeldungen durchgehend positiv gewesen. Nicht nur von den Senioren, sondern auch von anderen Städten und Gemeinden. „Ich hatte viele Anrufe diesbezüglich. Durch die Presseberichterstattung ergaben sich zahlreiche positive Signale, ebenfalls einen derartigen Shuttleservice einzurichten.“

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