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Bei Fusion der VR-Bank mit der Volksbank Bocholt soll „Volksbank im Westmünsterland“ entstehen

Gemeinsam die Region stärken

Coesfeld:

Die Volksbank Bocholt und die VR-Bank Westmünsterland streben eine gemeinsame Zukunft an. „Die gemeinschaftliche Arbeit, die eine Fusion beider Häuser zum Ziel hat, geht sehr gut voran“, betont Dr. Carsten Düerkop, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Westmünsterland, laut einer Pressemitteilung.

(V.l.) Matthias Entrup, Franz-Josef Heidermann, Dr. Carsten Düerkop, Herbert Kleinmann und Berthold te Vrügt freuen sich gemeinsam mit den Aufsichtsräten und Generalbevollmächtigten über die Unterzeichnung des Entwurfes des Verschmelzungsvertrags. Foto:

Auch die beiden Aufsichtsratsvorsitzenden zeigen sich erfreut: „Wir haben den Entwurf zum Ver-schmelzungsvertrag fertiggestellt und damit einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur gemeinsamen Bank erreicht“, so Christoph Ernsten (Volksbank Bocholt) und Helmut Rüskamp (VR-Bank Westmünsterland).

Im Verschmelzungsvertrag sind wesentliche Merkmale des neuen Instituts festgelegt, so auch der Name. „Das gemeinsame Institut soll ‚Volksbank im Westmünsterland’ heißen“, so Franz-Josef Heidermann vom Vorstand der Volksbank Bocholt. „Diese Firmierung verbindet die Namen der beiden Fusionshäuser und bringt die Bedeutung der Volksbank für die Region Westmünsterland zum Ausdruck.“

Die „Volksbank im Westmünsterland“ wird damit an 28 Standorten vertreten sein, darunter die fünf Kompetenzcenter in Bocholt, Borken, Coesfeld, Dülmen und Stadtlohn. „Eine starke Präsenz, persönliche An-sprechpartner vor Ort und ein enger Kontakt zu unseren Mitgliedern und Kunden werden uns auch in Zukunft ausmachen“, erklärt Berthold te Vrügt vom Vorstand der VR-Bank. „Durch die Fusion werden wir vor Ort größere Handlungsspielräume, gewohnt schnelle Entscheidungen sowie zusätzliche Dienstleistungen und Know-how bereitstellen können. Wir stärken konsequent unsere Regionalität und verbinden die Vorteile einer lokalen Ortsbank mit der Leistungsfähigkeit einer großen Regionalbank.“

Die Kompetenzcenter und Niederlassungen sollen wei-terhin ihre regionalen Namen tragen: „In Bocholt blei-ben wir für unsere Kundinnen und Kunden die Volks-bank Bocholt“, betont Herbert Kleinmann, Vorstand der Bank.

Die Aufsichtsräte und Vorstände beider Banken haben sich bereits einstimmig hinter den von ihnen erarbeite-ten Entwurf des Verschmelzungsvertrags gestellt. Ent-scheidend für die Fusion sind die Voten der Mitgliedervertreter, die bei geplanten Versammlungen am 6. 10. bei der Volksbank Bocholt und am 7. 10. bei der VR-Bank Westmünsterland getroffen werden sollen. „Wir nutzen die Zeit bis zu den Versammlungen, die Vertreterinnen und Vertreter über die Vertragsinhalte zu informieren und darüber zu diskutieren. Dazu werden regionale Informationsveranstaltungen stattfinden“, stellt Matthias Entrup von der VR-Bank heraus. „Wir sind zuversichtlich, dass die beabsichtigte Fusion bei den Vertreterinnen und Vertretern eine breite Unterstützung finden wird.“

Angestrebter Fusionsstichtag ist der 1.1.2022, die einhergehenden technischen Arbeiten sollen im Laufe des Jahres 2022 erfolgen.

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