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Ferienangebot der evangelischen Gemeinde für alle jungen Familien

Kirche mal ganz anders erleben

Coesfeld

Aufgeschlagene Zelte, Filme gucken auf dem Beamer und mit Gleichaltrigen Ball spielen. Was viele Kinder sonst nur aus dem Ferienlager kennen, bietet die evangelische Gemeinde in Coesfeld in ihrer Kirche am Markt zurzeit auch Indoor an. In der „Kinder-Kirche to go“ können interessierte Familien, egal welcher Konfession, egal ob gläubig oder nicht, auf eine spannende Reise gehen – noch bis Sonntag (18. Juli).

Von Elias Fleige

Hier entdeckt Familie Kotters eine von sieben Stationen der „Kinder-Kirche to go“. Mit einem Netz fangen die Teilnehmer von der Orgelbühne herunter geworfene Bälle auf wie seinerzeit die Israeliten Manna. Foto: Fotos: ef

„Mithilfe verschiedenster Stationen sollen sich die Kinder spielerisch mit der Exodusgeschichte aus der Bibel auseinandersetzen“, erzählt Pfarrerin Birgit Henke-Ostermann. Fast jeder kennt die Passage, wie Moses das Meer teilt und den Israeliten bei ihrer Flucht aus Ägypten hilft. Insgesamt sieben Stationen haben die Pfarrerin und Diakonin Karin Schulz gemeinsam aufgebaut, für die man bei einem Durchlauf etwa eine Stunde benötigt. Für Spiel und Spaß haben sie dabei reichlich gesorgt. An einer Station müssen die Familien mit einem Netz Bälle auffangen, die von der Orgelbühne heruntergeworfen werden. An anderer Stelle basteln die Teilnehmer Ketten und schleifen Speckstein. Langeweile kommt nicht auf. Dafür sorgen neben dem Tun mit den Händen auch einige Aufgaben zum Nachdenken.

Das Motto der Aktion „Ihr könnt euch auf mich verlassen – auch wenn es schwierig wird“ kommt bei den Besuchern besonders gut an. „Es zieht sich wie ein Leitfaden durch die Stationen und rundet die Geschichte gut ab“, meint Daniel Kotters, der den Parcours gestern mit seiner Frau und seinen beiden jüngsten Töchtern ausprobiert hat.

„Das Ziel ist es, den ersten Kontakt mit Gott so kindgerecht und interessant wie möglich herzustellen“, stellt Henke-Ostermann klar. Wichtig sei es, die Geschichte kurzweilig zu erzählen, um den Kindern danach die Möglichkeit zu geben, selbst etwas daraus zu machen, erzählt sie weiter. Das Angebot sei für Kinder im Grundschulalter ausgelegt, jedoch könnten auch Jüngere Gefallen daran finden, meint die Pfarrerin.

Bisher haben schon über 50 interessierte Besucher den Weg in das Erlebnis „Kinder-Kirche to go“ gefunden. Über viele weitere Besucher würden sich die Organisatoren freuen. „Je mehr Besucher, desto mehr Spaß“, weist Daniel Kotters darauf hin, dass es auch von Vorteil sei, wenn sich mehrere Familien gleichzeitig dort aufhalten.

Sorgen um das Coronavirus muss sich auch bei ansteigenden Besucherzahlen keiner machen. Die Stationen sind mit ausreichend Abstand coronagerecht aufgebaut und innerhalb der Familie sogar ohne Maske zu genießen. 7 Öffnungszeiten: Dienstag (13. 7.) von 10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr, Mittwoch (14. 7.) von 10 bis 12 Uhr, Donnerstag (15. 7.) und Freitag (16. 7.) von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr, Samstag (17. 7.) und Sonntag (18. 7.) von 16 bis 18 Uhr.

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