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Samstag beginnt der erste Coesfelder Berkel-Sommer im Schlosspark

Klangvolle Momente überm Wasser

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Mit einer mutmachenden Botschaft eröffnet Kinderliedermacher Klaus Foitzik am Samstag (7. 8.) den ersten Coesfelder Berkel-Sommer: „Viele Kinder – eine Welt“, heißt der Titel des Konzerts, zu dem alle Familien eingeladen sind. Ein munterer und positiver Auftakt zu zwei Wochen Kulturprogramm, das Bürgermeisterin Eliza Diekmann schon vorab gelobt hat: „Ich bin von der Vielfalt der Veranstaltungen begeistert.“

Von Ulrike Deusch

Kinderliedermacher Klaus Foitzik eröffnet am Samstag den Berkel-Sommer auf der Berkelbühne im Schlosspark. Nach dem Konzert werden die Tische fürs Hansemahl gedeckt – und sind bereits voll besetzt. Foto: Archiv

Kinderlieder und Jazz, Bob Dylan und Gospel, Samba, Beat und Blasmusik – das Bühnenprogramm klingt spannend. Und wer keine Musik mag, ist eingeladen zu Geschichten und Gedichten an sonnigen Nachmittagen und lauen Abenden im schattigen Schlosspark, wo die Bühne schon überm Berkelwasser steht.

Dabei orientiert sich der Arbeitskreis Kultur im Stadtmarketing Verein, der für den Berkel-Sommer verantwortlich zeichnet, bei den meisten Acts an einem Prinzip, das sich auch bei der Kulturnacht bestens bewährt hat: Coesfelder machen Programm für Coesfelder – und richten sich dabei an Menschen aller Altersgruppen. Schon Dreijährige sind willkommen zur „Berkelzeit der Musikhasen“. Was sich dahinter verbirgt wird noch nicht verraten, aber eins ist sicher: Mitmachen ist unbedingt erwünscht.

Auf der anderen Seite der Altersspanne lädt das Senioren-Netzwerk zu Lesungen und Musik ein – und richtet sich damit keineswegs nur an ältere Menschen. Beckers Bluesband, die Stadtkapelle, die Blauen Husaren, die Joyful Singers, Bateria de CoeCoe, Banda Adega und andere – sie alle sind in Coesfeld bestens bekannt, stecken nach langer Corona-Pause voll neuer Spielfreude und werden von ihren Fans sehnsüchtig erwartet.

Die angekündigten Lesungen vom Senioren-Netzwerk und der ökumenischen Erwachsenenbildung werden sich in Inhalt und Vortrag natürlich auch dem sommerlich-leichten Ambiente im Schlosspark anpassen und immer wieder auch von Musik begleitet und unterbrochen sein.

Das gilt auch für den ersten ökumenischen Preacher-Slam, für den Vikarin Janica Schneider und Pastoralreferent Daniel Gewand verantwortlich zeichnen. Vier Teilnehmer eines kürzlichen Workshops werden um die Gunst des Publikums wetteifern. „Das werden sehr unterschiedliche Beiträge sein“, kündigt Schneider an – zum Teil sogar gereimt.

Auch wenn Bänke und Böschung eigentlich schon perfekte Sitzgelegenheiten bieten, müssen die Besucher Hygieneregeln einhalten und markierte Plätze einnehmen. Eine Picknickdecke dürfen sie trotzdem mitbringen. Und auf der dürfen – Stand jetzt – fünf Personen aus einem Haushalt sitzen.

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