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Zukunft der Windmühle soll auf sichere Beine gestellt werden

„Letteraner stehen hinter ihrer Mühle“

Lette. Die Eingangstür zur Windmühle steht weit offen – es scheint, als mache die alte Dame aus dem Jahr 1813 eine einladende Geste. Es reicht ein kleiner Schritt in das Innere der Mühle und ein leicht modriger Geruch steigt in die Nase. Das unterstreicht definitiv die Authentizität des geheimnisvoll wirkenden Ortes. „Dort“, sagt Michael Rütter und zeigt auf die dicken Balken aus Eiche, „kann man gut erkennen, dass die Windmühle nur aus Holz gebaut ist.“ Könnte die Mühle sprechen, hätte sie sicherlich einiges zu erzählen. Rütter ist einer von zwei Eigentümern des Wahrzeichens von Lette. Sein Ziel ist es, die Mühle auf sichere Beine zu stellen und den Erhalt in der Zukunft zu sichern. Dr. Frank Bröckling vom Planungsbüro Planinvent denkt darüber hinaus: „Im Zuge des Dorfinnenentwicklungskonzeptes (DIEK) sind sogar schon verschiedene Ideen entstanden, wie die Windmühle künftig genutzt werden könnte.“

Leon Seyock

Kamen über die Zukunft der Windmühle in Lette ins Gespräch (von links): Helena Boos, Dr. Frank Bröckling (beide Planungsbüro Planinvent) und Michael Rütter (Miteigentümer der Mühle). Rütter betont, dass in einem ersten Schritt die Windmühle zunächst saniert werden muss, um sie für die Zukunft auf sichere Beine zu stellen. Foto: Leon Seyock
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