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Polizei appelliert an Vernunft der Menschen

Partys werden heute konsequent aufgelöst

coesfeld. Die Polizei hat die Personalstärke in der Schicht für die Nacht von Silvester auf Neujahr deutlich erhöht. „Wir sind gut aufgestellt“, beantwortet Polizeisprecherin Britta Venker eine AZ-Anfrage, ohne genaue Zahlen zu nennen. Sie hofft, dass das eine Vorsichtsmaßnahme bleibt und es einen ruhigen Jahreswechsel geben wird. Venker appelliert „an die Vernunft der Menschen, sich im Sinne aller an die Regeln zu halten“. Das sind im Zusammenhang mit Corona: Nur maximal fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen sich im öffentlichen Raum treffen. Menschenansammlungen (zum Beispiel zum Abbrennen von Feuerwerk) und Partys sind verboten. Draußen darf Alkohol nicht verzehrt werden.

Detlef Scherle

Beliebige Kontrollen der Polizei im privaten Bereich, kündigt Venker an, werde es nicht geben. Aber wenn irgendwo Party gefeiert wird, werde man konsequent einschreiten. Dazu stehe die Polizei auch im engen Kontakt zum Ordnungsamt.

„Wir sind für die Menschen da“, hebt Venker hervor. Unter der Nummer 140 ist die Polizei zu erreichen, wenn es Ärger geben sollte.

Da es kein grundsätzliches „Böllerverbot“ gibt und in der Stadt Coesfeld auch keine speziellen Bereiche festgelegt worden sind, wo kein Feuerwerk entzündet werden darf, appelliert die Polizei an diejenigen, die darauf nicht verzichten können, zu einem verantwortungsvollen Umgang. So stellt der Erwerb und die Verwendung von „Polenböllern“ eine Straftat dar. Grundsätzlich gilt, dass Pyrotechnik in der Nähe von Kirchen, des Krankenhauses sowie von Seniorenheimen nicht abgebrannt werden darf. Jeder, der an den Feiertagen mit seinem Auto unterwegs ist, sollte auf Alkohol verzichten. Bei einem Unfall ist schon ab 0,3 Promille im Blut der Führerschein weg.

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